Fresh Freddy’s Hop ist tatsächlich ein gerade frisch neu gegründetes, junges Frankfurter Trio. Sie loten Klangräume zwischen Jazz, Boom-Bap, Drum and Bass und Highlife aus – es geht um das Alleinsein, das Zusammenfinden, um das Schöne in all dem Schiefen. Der Versuch, mit Klängen das zu sagen, was schwer in Worte passt. Ihre Musik schafft Momente, in denen das Groteske, das draußen tobt, für einen Augenblick still steht – ein dynamischer Gegenentwurf zur Welt im Dauerrauschen. Mit Frederich Helbing (Gitarre/Komposition), Alisa Pou Montz (Kontrabass) und Till Weyrowitz (Schlagzeug)
Endlich raus ins Freie! Das vinocentral läutet offiziell die Outdoor-Saison ein – mit einem großen Lambrusco-Fest! Auf der Terrasse sorgen die Bluespapas für mitreißende Live-Musik, dazu sprudeln im Glas perlende Rot- und Roséweine. Rhythmisch geht es quer durch die facettenreiche Welt des Blues. Gitarrist und Sänger Bernd Simon ist seit rund 40 Jahren eine feste Größe in der deutschen Blues-Szene. Wie immer mit dabei Harper Reiner Lenz und Bassist Thomas Heldmann.
Vier Schulbands geben einen Einblick in die Vielfalt der Darmstädter Schul-Jazz-Szene. Nach der Eröffnung durch Oberbürgermeister Hanno Benz werden sie ihr Können der Öffentlichkeit präsentieren.
Der Jazz lebt von der Lebendigkeit und Spielfreude, das zeigen die vier teilnehmenden Darmstädter Schulen auf der Bühne der Centralstation. So kommen auch einige der Bandleiter aus dem stetig sprudelnden Pool Darmstädter Jazztalente; Christoph Schöpsdau, der selbst 1. Preisträger beim Nachwuchskomponisten-Wettbewerb der hr Big Band und mehrmals Preisträger bei „Jugend jazzt“ war, leitet die Band der Justus-Liebig-Schule, der Pianist und Komponist Uli Partheil, der auch als Dozent für den Workshop Darmstädter Jazz-Conceptions tätig ist, unterrichtet die Band des Ludwig-Georgs-Gymnasiums, Eduard Kraft musiziert mit der Band der Viktoriaschule und Oliver Nickel leitet die Jazz-Combo der Edith-Stein-Schule. Der einstudierte Vorrat der zwischen 10 und 20 Jahre alten Nachwuchsmusiker beinhaltet den Swing, den Groove, Filmmusiken und All-Time-Klassiker. Aber auch lateinamerikanische Songs sowie Rock- und Popstücke werden an diesem Abend zu hören sein.
Seit 1992 sind die Darmstädter Jazz Conceptions ein fester Bestandteil des Darmstädter Jazzkalenders. Immer in der ersten Woche der Hessischen Sommerferien treffen sich geübte Laienmusiker*innen mit ganz unterschiedlichen Vorkenntnissen an den Instrumenten, um sich in festen Ensembles und unter der Anleitung von erfahrenen, professionellen Coaches gemeinsam ein Bandprofil und ein kurzes Konzertprogramm zu erarbeiten, mit dem sie an den letzten beiden Abenden des Workshops öffentlich auftreten.
Die Kurse selbst finden zwischen Montag und Freitag tagsüber in der Bessunger Knabenschule und in der Akademie für Tonkunst statt. Abendliche Sessions finden unter der Woche auf verschiedenen Bühnen in Darmstadt statt. Freitag- (3.7.) und Samstagabend (4.7.) präsentieren sich die Ensembles, bei schönem Wetter im Hof der Bessunger Knabenschule dem gebannten Publikum.
Im Konzert mit MOVING SOUNDS erklingen harmonische Kompositionen beider Künstler, sowie improvisierte und vor allem intuitive Musik. Ihre Musik wählen sie entsprechend der Akustik und der Schwingung des Raumes, der Tageszeit und der momentanen Stimmung aus. Das Publikum darf gespannt sein auf neue, innige und meditative Klänge. Der indische Mystiker und Musiker Hazrat Inayat Khan sagte: „Musik ist die Sprache der Seele.“
Die Klarinettenvirtuosin Tara Bouman und der Ausnahmetrompeter und musikalische Grenzgänger Markus Stockhausen spielen seit dem Jahr 2002 als Duo MOVING SOUNDS zusammen. Das breite Spektrum von MOVING SOUNDS in der Klanggestaltung, die von tiefgründigen Linien über heiteres Schwirren bis zu hervorbrechender Exaltiertheit reicht, wird sowohl von der Fachwelt als auch von der Hörerschaft geschätzt. MOVING SOUNDS spielte zahlreiche Konzerte in Italien, Schweiz, England, Norwegen, Holland, Frankreich, Spanien, Rumänien, Bulgarien, Ungarn, Israel, Russland, USA, Chile und vor allem in Deutschland.
Wie geht man in Zeiten zunehmender gesellschaftlicher Polarisierung mit divergenten, widerstreitenden Haltungen und Meinungen um? Und in welcher Weise verhält sich Jazz und improvisierende Musik dazu? Welchen Beitrag leistet diese Musik in Praxis und Theorie im Diskurs um Politisierung von Kunst und Kultur. Historisch wie aktuell. Dieser Frage geht diese Veranstaltungsreihe des Jazzinstituts nach, die sich zwischen Januar und Juni 2026 mit einer Serie von Ausstellungen, Vorträgen, Lecture Performances, Musikergesprächen und Konzerten mit dem Thema Jazz und Demokratie beschäftigt.
Der Kontrabassist und Komponist Robert Lucaciu defragmentiert in seinem Projekt „Fallen Crooner“ das eigene, (cis-)männliche Selbstverständnis und fordert die Musiker*innen Laura Totenhagen, Pascal Klewer, Shannon Barnett, Sofía Salvo und Marius Wankel zu einem lustvollen Diskurs über Geschlechterrollen auf. In einer Montage aus Eigenkompositionen Lucacius, bekannten Songs und Textsequenzen verschiedener Autor*innen. Jede*r Musiker*in darf hier die eigene Vielfalt zelebrieren und alle Nuancen, die das eigene Instrument bietet, auskosten.
Vor dem Konzert unterhält sich Bettina Bohle, Leiterin des Jazzinstituts, mit den Musiker*innen über „demokratische“ Musik. Robert Lucaciu ist Träger des Kathrin-Preises 2023 und entwickelte das aktuelle Programm von Fallen Crooner mit den Musiker*innen zum großen Teil während der Residenz in Darmstadt im Mai 2023. Am 13. Februar ist ihre erste Platte „Fallen Crooner“ beim Schweizer Label Unit Records erschienen.
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Jazz Mosaic, das sind: Christoph Kühnel Klavier, Christoph Paulssen Bass, Max Sonnabend Schlagzeug, Anke Schimpf Saxofone und Flöte. Die Konzerte in der gemütlichen, coolen Location „Il Salone“, dem Kaminzimmer im ehemaligen Fachwerkhaus der Architekten Rittmannsberger, gehen in eine neue Runde. Der Veranstalter Claudio Pezzatini, auch bekannt aus dem Vinoso, bietet italienische Kleinigkeiten zu essen und leckeren italienischen Wein an.
Nid de Poule ist ein unkonventionelles Chanson-Quartett im Stil des Gypsy-Swing des Hot Club de France. Es spielt Eigenkompositionen in französischer Sprache.