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Debus & Höhn

Live!Jazz: FrauContraBass

Kathrina Debus | Stimme
Hans Höhn | Kontrabass

Auch In Ihrem neuen Programm lenken Katharina Debus und Hanns Höhn den Blick auf´s Wesentliche: Gesang und Bass. Dieses kongeniale Duo ist dabei ausdrucksstark wie ein komplettes Orchester. Sie präsentieren die komplette Bandbreite moderner Musik: von zerbrechlich bis funky, von Randy Crawford bis zu Hildegard Knef, von Michael Jackson bis zu Esperanza Spaltung. Katharina Debus’ Repertoire reicht heute von Jazz über Pop, Funk und Soul bis hin zur Klassik. Ob bei “FrauContraBass” oder als einzige Frau des Vokalensembles SLIXS, immer erweitert sie die Grenzen des stimmlich Darstellbaren. Dabei ist sie nie verkopft, sondern besticht vor allem durch das, was man gemeinhin als “heart and soul” bezeichnet. Seit 2009 ist Katharina Debus auch als Stimmbildnerin tätig. Ihre langjährige Bühnenerfahrung kam ihr u.a. bei ihrer Tätigkeit als Stimmbildnerin des Deutschen Theaters Berlin oder “The Voice of Germany” zugute. Denn sie weiß nicht nur, wovon sie spricht, wenn es um die richtige Gesangstechnik geht, sondern auch in Fragen der Bühnenpräsenz, wenn der Atem zu stocken droht, aber dennoch fließen muss.

Roger Kintopf Quartett

Live!Jazz: Structucture

Roger Kintopf | Kontrabass
Victor Fox | Tenorsaxophon
Asger Nissen | Altsaxophon
Felix Ambach | Schlagzeug

So klingt der Jazz der Generation 2020: jung, herausfordernd und zugänglich sowie trotz seiner intellektuellen Aspekte emotional. Structucture vereint vier Individuen, welche bei ihrer ersten gemeinsamen Begegnung unmittelbar ihre übereinstimmenden Ideen einer musikalischen Spielhaltung entdeckten. In ihrer Musik geht es um Energie, um das Erschaffen eines kollektiven Ausdrucks von Kreativität. Das konzentrierte Zusammenspiel bewegt sich zwischen schnellen Impulsen und Ruhephasen, welche von allen vier Musikern gleichermaßen gesteuert und verarbeitet werden. In Roger Kintopfs Kompositionen werden die Möglichkeiten des interaktiven Zusammenspiels innerhalb des Quartetts ohne Harmonieinstrument bis in die Tiefe ausgelotet. Die Kompositionen gründen auf starken Strukturen, Rhythmen und Harmonien, welche die beiden Saxophonisten Victor Fox und Asger Nissen auf vielfältigste Weise miteinander agieren lassen. Seit einigen Jahren ist er ein aktiver Teil der Deutschen Jazzszene. Er spielte mit Musikern wie Achim Kaufmann, Loren Stillman, Travis Reuter, Christian Lillinger, Frank Gratkowski, Billy Test, Sebastian Gille, Jonas Burgwinkel, Niels Klein etc.

MATS-UP feat. Mbuso Khoza

Live!Jazz: Ivovo

Mbuso Khoza | Stimme
Matthias Spielmann | Trompete
Marc Meán | Piano
Reto Suhner | Altsaxophon
Raffaele Bossard | Bass
Dominic Egli | Schlagzeug

“Ivovo” ist das brandneue Album der Band MATS-UP. Matthias Spillmann und seine Mitmusiker bewegen sich Richtung Südafrika und erforschen gemeinsam mit dem Sänger Mbuso Khoza die Welt der afrikanischen Klänge: “Die Musik Südafrikas hat mich schon immer fasziniert. Konzerte, die ich dort spielte, sowie Projekte mit verschiedenen südafrikanischen Musiker:innen haben mich, wie kaum etwas anderes musikalisch und spirituell geprägt. Jazz hat in der südafrikanischen Gesellschaft einen herausragenden Stellenwert als einer der wenigen Bereiche, in denen Angehörige verschiedener Volksgruppen und mit unterschiedlichen Hautfarben gleichberechtigt zusammenarbeiten”. Mbusos Stimme ist absolut einzigartig und unglaublich vielseitig. Seine melodische Erfindungsgabe, seine Fähigkeit, musikalisch Geschichten zu erzählen, ist unendlich. Seine Virtuosität ist jedoch nie Selbstzweck. Alles, was er singt, wirkt, als ob er es eben erfunden hätte und vollkommen natürlich. Gleichzeitig kennt er die Musik seiner Heimat Kwa-Zulu-Natal wie kein Zweiter.

Jarry Singla Trio

Live!Jazz: Eastern Flowers

Jarry Singla | Piano
Christian Ramond | Kontrabass
Ramesh Shotham | Perkussion

Hört man den Pianisten Jarry Singla, den Kontrabassisten Christian Ramond und den Perkussionisten Ramesh Shotham, dann kommt einem eine musikbezogene Kernaussage des Komponisten Karlheinz Stockhausen in den Sinn: “Jeder Mensch trägt die ganze Menschheit in sich”. Bei Eastern Flowers bedeutet dies konkret eine nicht zu ahnende Verflechtung von indischer Kunst und Tempelmusik mit europäischem Jazz, aber auch mit Elementen des barocken Kontrapunkts oder mit den speziellen Oktavaufteilungen des Franzosen Olivier Messiaen. Das 2009 von Jarry Singla gegründete Ensemble spielt vorwiegend Kompositionen des deutsch-indischen Pianisten und konzertiert national und international – bislang u.a. bei herausragenden Festivals und Konzertreihen wie “Buenos Aires Jazz”, “Jazz Utsav New Delhi”, “Bolivia Festijazz”, “Acht Brücken – Musik für Köln” und “Musik in Donaueschingen”. Seine beiden hoch renommierten musikalischen Begleiter haben ebenfalls indische Wurzeln. Nach “Minerale” (2013) veröffentlichte das Trio mit “Tendu” im November 2020 seine zweite CD, die von der Presse erneut begeistert aufgenommen wurde.

Florian Hoefner Trio

Live!Jazz: First Spring

Florian Hoefner | Piano
Andrew Downing | Kontrabass
Nick Fraser | Schlagzeug

Jazzpianist und Komponist Florian Hoefner kann aus einer Vielzahl von Einflüssen schöpfen. Aufgewachsen in Deutschland, ausgebildet in New York City und nun zu Hause in Neufundland in Kanada, hat der gebürtige Nürnberger zu seinem eigenen Stil gefunden, der sich durch musikalische Vielfalt und Einfallsreichtum auszeichnet. Die New York Times lobte ihn als “Komponist und Bandleader von einfühlsamer Entschlossenheit” und der Downbeat bezeichnete ihn als “harmonisch waghalsigen Pianisten, der nach neuen Klangwelten greift”. Mit seinem Quartett, der Florian Hoefner Group, veröffentlichte er bisher drei von der Presse gefeierte CDs beim amerikanischen Label Origin Records. Als Bandleader und Sideman kann er auf über 500 Konzert auf sechs Kontinenten zurückblicken. Er ist zweimaliger Gewinner des ASCAP Young Jazz Composer Awards und Gewinner des Stingray Rising Star Awards beim Montreal Jazz Festival. Im September 2019 veröffentlichte er seine erstes Pianotrio-Album unter dem Titel “First Spring” beim kanadischen Label, Alma Records. Das Album gewann 2020 zwei East Coast Music Awards und wurde 2021 für den kanadischen Musikpreis, Juno nominiert.

Kleiner-Meisenzahl-Höhn

Live!Jazz: Remembering Good Times

Ulf Kleiner | Piano
Hanns Höhn | Kontrabass
David Meisenzahl | Schlagzeug

Kleiner, Höhn & Meisenzahl kommen nach dem erfolgreichen Abend zur gleichnamigen CD abermals mit ihrem Jazz-Programm “Remembering Good Times” in die Stadtkirche – und einigen neuen Stücken. Die drei Vollblutjazzer spürten mit Good Times ihren Wurzeln nach bis zurück zu den Sounds ihrer jazzbegeisterten Eltern. Heraus kommt eine Hommage an den leichten, warmen Sound der Pianotrios der 60er Jahre. Zitiert werden liebgewonnene Platten wie ‚Soul Espaniol‘ oder ‚We get Requests‘ von Oscar Peterson. Auch bekannt als Jazzteam-Pianotrio waren Kleiner, Höhn & Meisenzahl in der Sendung “Lachen mit Lars” von und mit Lars Reichow im HR-Fernsehen die Studioband. Die drei waren schon viel unterwegs in der weiten Welt der Musik und jeder Einzelne hat mit Musikern wie Till Brönner, Ack van Royen, Robert Palmer, Jeff Cascaro, Konrad Beikircher, DePhazz, HR Bigband u.v.m. gespielt. “Die Läufe perlen aber auch so schön wie bei Oscar damals – man reibt sich die Ohren, wie machen die das?”, kommentierte Günter Hottmann in seiner Sendung HR2-Jazzfacts.

Lorenz Kellhuber Trio

Live!Jazz: Meditativ und explosiv

Lorenz Kellhuber | Piano
Felix Henkelhausen | Kontrabass
Moritz Baumgärtner | Schlagzeug

Das Lorenz Kellhuber Trio zelebriert die Fusion von drei musikalischen Seelen auf höchstem Niveau. Mal meditativ, mal explosiv finden sie in ihrer gemeinsamen Improvisation zu einer immensen Dichte und Kommunikation, die eine geradezu magische Stimmung entstehen lassen.

“Eine der interessantesten jungen Stimmen des europäischen Jazz”, “ein neuer Stern am Jazz-Piano-Himmel” (Concerto, AT), “ein Pianist, der es weit bringen wird” (Jazz Journal, UK), “Teufelskerl”, “Tastenmagier” (Jazz thing): Von Beginn seiner Karriere an erhält Lorenz Kellhuber begeisterte Kritiken. Er gilt als außergewöhnlicher Instrumentalist, Komponist und Improvisator. Ausruhen auf diesen Lorbeeren mag sich der gebürtige Münchner und Wahlberliner jedoch nicht. Konsequent geht er seinen ganz eigenen Weg, spielt, was er fühlt, nicht was erwartet wird. »Ich komponiere nicht mehr«, wird er einmal zitiert und tatsächlich hat sich Lorenz Kellhuber mittlerweile ganz und gar dem freien Spiel verschrieben. Ob als Solist oder Bandleader, vom ersten Ton an eröffnet er seinen Zuhörern eine unvergleichliche Klangwelt. Die Verschmelzung von Jazz mit Elementen aus Klassik, Minimal Music, Blues, Gospel und Ambient Rock machen Kellhuber zu einem ganz und gar zeitgenössischen Künstler. Gepaart mit technischer Perfektion und einer beeindruckenden künstlerischen Reife kennt sein Erfindungsreichtum keine Grenzen. Seine Konzerte sind Momentaufnahmen, einzigartige Klangerlebnisse, die dem Hörer alles abverlangen und nicht selten in Trance versetzen.

Klangcraft feat. Heinz-Dieter Sauerborn

Live!Jazz: Dynamik und Einfühlsamkeit

Drummer Hermann Kock rief die Band Klangcraft vor einigen Jahren ins Leben, um seinen Vorstellungen von dynamischen Rhythmiken und einfühlsamen Melodien Raum zu geben. Klangcraft steht daher auch eher der Handwerkskunst näher als der bloßen Kraft von Lautstärke und Tempo. Mit dem Lead-Altisten der HR-Bigband, Heinz-Dieter Sauerborn, hat sich das Trio einen ebenso technisch-versierten wie improvisatorisch-fantasievollen Musiker voran gestellt.

Heinz-Dieter Sauerborn | Altsaxophon
Manuel Seng | Piano
Moritz Grenzmann | Kontrabass
Hermann Kock | Schlagzeug

Ulf Kleiner & Sebastian Merk

Live!Jazz: Pianoskop

Zwei Tage und eine Nacht schloss sich Jazzpianist Ulf Kleiner zusammen mit einem schönen Flügel, einigen Ideen und einer Hand voll guter Mikrofone ein – ursprünglich um Musik für die Bibliothek des Filmmusikstudios ‚Klangraum‘ aufzunehmen. In absoluter Ruhe entstand tief im Inneren des Instruments eine Auswahl von Skizzen, Collagen und Grooves, nah und nahbar wie unter einem Mikroskop. Kleiner experimentierte mit allen Arten von kleinen Gegenständen auf den Saiten, um feine Klangveränderungen zu erreichen, sammelte ausgefallene Sounds und Rhythmen und bald wurde klar, dass die Aufnahmen ein Album ergeben würden: »Pianoskop«.

Sebastian Merk, geboren in Frankfurt/Main, gehört in Deutschland zu den renommiertesten und vielseitigsten Schlagzeugern der Jazzszene. Im Jahr 2000 wurde ihm das Arbeitsstipendium Jazz der Stadt Frankfurt verliehen. Seither arbeitet er in vielfältigen Projekten und Bands der deutschen und internationalen Szene und spielte mit Musikern wie Lee Konitz, Ack van Rooyen, Till Brönner, Kurt Rosenwinkel, Eddie Henderson, Mark Murphy, Ernie Watts, u.v.a.

Sebastian Sternal

Live!Jazz: Sternal solo

Sebastian Sternal ist einer der herausragenden Jazz-Pianisten und -Komponisten seiner Generation. Er hat mit Jazzgrößen wie Dee Dee Bridgewater, David Binney oder John Riley zusammengearbeitet und wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet: er ist u.a. dreifacher ECHO Jazzpreisträger (2018, 2016, 2013), erhielt den Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik 2015, den Neuen Deutschern Jazzpreis 2014 sowie den WDR Jazzpreis 2007 (Köln). Nach den Erfolgen seiner »Sternal Symphonic Society« konzentrierte Sebastian Sternal sich wieder aufs kleine Format und sorgte im Trio mit Larry Grenadier (Bass) und Jonas Burgwinkel (Drums) für Furore – das Album »Home« wurde von Publikum und Fachwelt gleichermaßen gefeiert. Nun geht er noch einen Schritt weiter: Soeben hat er im Rahmen einer Deutschlandfunk-Produktion sein erstes SOLO-Album eingespielt. Beim Konzert in der Stadtkirche präsentiert er dieses neue Programm erstmals im Rhein-Main-Gebiet!