Schlagwort-Archive: Centralstation

Rymden

Das Debütalbum des schwedisch-norwegischen Trios fand 2019 bei Presse wie Publikum großen Anklang und erreichte auf Anhieb die Top 60 der deutschen Pop-Charts. Markierte „Reflections & Odysseys“ eine erste Expedition in die Erdumlaufbahn, katapultiert das neue Album die drei Jazz-Veteranen noch weiter. „Space Sailors“ ist nun Rymdens Trip zum Mars. Das zweite Album setzt dabei den genresprengenden Weg fort: Wesseltoft, Öström und Berglund zeigen sich lustvoll-experimentierfreudig zwischen Rock und Jazz. „Wir klingen jetzt mehr wie eine Band“, sagt Bugge Wesseltoft über das Trio, dessen Namen auf deutsch „Raum“ bedeutet, aber auch „Weltall“. Dem Debüt hörte man eine unbeschwerte Frische an, wurde es doch nach bloß drei gemeinsamen Konzerten und zwei Proben aufgenommen. 70 Konzerte später zeigt „Space Sailors“ eine eingespielte Gruppe, deren Zusammenhalt ganz neue subtile Details und große Klang-Gesten in der Musik ermöglicht.

Bugge Wesseltoft | Piano
Dan Berglund | Kontrabass
Magnus Öström | Schlagzeug

Jazzrausch Bigband

Bigband trifft Technoclub – das Ensemble vereint den Kosmos zügelloser Kreativität mit den hohen Ansprüchen eines urbanen Nachtlebens. In München ist man besonders stolz auf den großen Erfolg der einstigen Lokalhelden: 2014 eben dort gegründet, revolutionierte die Truppe die deutsche Jazz- und Technoszene mit zuvor ungeahnten Crossover-Darbietungen, musikalischem Witz und jeder Menge Tanzbarkeit im Sound. Seither spielen sie jährlich über 120 Konzerte und waren im New Yorker Lincoln Center bereits ebenso zu Gast wie in der Berliner Philharmonie. Die Jazzrausch Bigband musiziert nicht, sie zaubert! Und lässt die Diversität eines Orchesters kurzerhand eins werden mit der sonst so strikten Klarheit eines Technosets. Das ist Kunst!

Triosence

Das Bandprojekt triosence des Pianisten Bernhard Schüler existiert seit 1999, hat mehrere Besetzungen durchlaufen und blickt auf neun Albumveröffentlichungen zurück. Auf ihrem neuen Album “giulia” beschwört das Jazztrio nun die Schönheit des Lebens in elf farbenreichen Stücken, die vielfältiger, optimistischer und virtuoser kaum sein könnten. „Das Ganze hat eine positive Aufbruchstimmung, die nichts von der Tristesse des letzten Jahres widerspiegelt. Und das ist gut so“, sagt Schüler.

Die Stücke vereinen diverse Jazz-Spielarten, Tempi und Stimmungen, ein inspirierendes Gefühl von „dolce vita“ durchzieht das Album, das in der malerischen italienischen Region Friuli Venezia im Juni 2021 aufgenommen wurde. “giulia” ist eine musikalische Befreiung nach der Zwangspause der letzten Monate, voller Zuversicht und Leichtigkeit. Das emphatische Gegenteil einer Zeit der Angst, Ungewissheit und Lethargie und zugleich eine Hommage an das Lebensgefühl dieser malerischen italienischen Region, die bis ins Jahr 2001 noch „Friuli Venezia Giulia“ hieß.

Bernhard Schüler | Piano
Omar Rodriguez Calvo | Kontrabass
Tobias Schulte | Schlagzeug

Tingvall Trio

Namensgeber des Trios ist Martin Tingvall, Pianist der Band, der seine Songs bevorzugt in seiner Heimat Snårestad, in südschwedischer Abgeschiedenheit schreibt. Und das hört man der Musik auch an: Viele Stücke beweisen typisch skandinavische Melodiösität und werden abgerundet mit Elementen aktueller Rock- und Popmusik. Vergleiche zu anderen Formationen (allen voran dem Esbjörn Svensson Trio) bleiben nicht aus, doch verschafft sich das Tingvall Trio nicht zuletzt durch die differenten Herkunftsländer seiner Mitglieder (Schweden, Kuba, Deutschland) Individualität und Einzigartigkeit. So ist der kubanische Bassist Omar Rodriguez Calvo geprägt von lateinamerikanischen Einflüssen, während Jürgen Spiegels Schlagzeugspiel an westliche Rockmusik angelehnt ist.

Martin Tingvall | Piano
Omar Rodriguez Calvo | Kontrabass
Jürgen Spiegel | Schlagzeug

Jazzrausch Bigband

Bigband trifft Technoclub

Das Ensemble vereint den Kosmos zügelloser Kreativität mit den hohen Ansprüchen eines urbanen Nachtlebens. In München ist man besonders stolz auf den großen Erfolg der einstigen Lokalhelden: 2014 eben dort gegründet, revolutionierte die Truppe die deutsche Jazz- und Technoszene mit zuvor ungeahnten Crossover-Darbietungen, musikalischem Witz und jeder Menge Tanzbarkeit im Sound. Seither spielen sie jährlich über 120 Konzerte und waren im New Yorker Lincoln Center bereits ebenso zu Gast wie in der Berliner Philharmonie. Die Jazzrausch Bigband musiziert nicht, sie zaubert! Und lässt die Diversität eines Orchesters kurzerhand eins werden mit der sonst so strikten Klarheit eines Technosets. Das ist Kunst!

CRESC-Festival: hr-Bigband feat. Sofia Jernberg

Black to the Future – SciFi-Funk & Afro-Beat. Die hr-Bigband gastiert gemeinsam mit Sofia Jernberg im Rahmen on CRESC. Biennale für aktuelle Musik Frankfurt Rhein Main in Darmstadt. Funky und spacy wird es garantiert, wenn die hr-Bigband sich u.a. der Musik von Sun Ra und George Clinton widmet. Bei der Konzeption und musikalischen Umsetzung des Ausgangsmaterials treffen Welten aufeinander: Samúel Jón Samúelsson, Bigband- Leiter, Arrangeur und Posaunist aus Reykjavik, ist Spezialist in Sachen Afro-Beat und Funk und macht das musikalische Vermächtnis der afroamerikanischen Jazz- und Funk-Legenden für die hr-Bigband urbar. Als geniales “Match” für diesen Abend konnte als Gastsängerin die schwedische-äthiopische Experimental-Vokalistin Sofia Jernberg gewonnen werden, die sich in den letzten Jahren einen exzellenten Ruf als Improvisatorin und Performerin erworben hat.

Rymden

Lustvollexperimentierfreudig zwischen Rock und Jazz

Das Debütalbum des schwedisch-norwegischen Trios fand 2019 bei Presse wie Publikum großen Anklang und erreichte auf Anhieb die Top 60 der deutschen Pop-Charts. Markierte „Reflections & Odysseys“ eine erste Expedition in die Erdumlaufbahn, katapultiert das neue Album die drei Jazz-Veteranen noch weiter. „Space Sailors“ ist nun Rymdens Trip zum Mars. Das zweite Album setzt dabei den genresprengenden Weg fort: Wesseltoft, Öström und Berglund zeigen sich lustvoll-experimentierfreudig zwischen Rock und Jazz. „Wir klingen jetzt mehr wie eine Band“, sagt Bugge Wesseltoft über das Trio, dessen Namen auf deutsch „Raum“ bedeutet, aber auch „Weltall“. Dem Debüt hörte man eine unbeschwerte Frische an, wurde es doch nach bloß drei gemeinsamen Konzerten und zwei Proben aufgenommen. 70 Konzerte später zeigt „Space Sailors“ eine eingespielte Gruppe, deren Zusammenhalt ganz neue subtile Details und große Klang-Gesten in der Musik ermöglicht.

Bugge Wesseltoft | Piano, Keys
Dan Berglund | Bass
Magnus Öström | Schlagzeug

Omer Klein Trio

Einnehmend-packendes Wechselspiel

Omer Klein, der „zu einer kleinen Schar von Meisterpianisten gehört“ (Süddeutsche Zeitung), lädt auf seinem neuen, bislang persönlichsten Album zu einer feinsinnigen Beobachtung des Istzustands der Welt ein. Die zehn Stücke spiegeln Kleins Realität als Mensch, Pianist, Komponist, Bandleader, Vater und Künstler zwischen den Kulturen. Seine Emotionen und Erfahrungen der Momente, in denen weite Teile der Erde stillzustehen schienen, in denen viele Menschen erkrankten und schreckliche Bilder die Zeit zeichneten, verlangten nach Bündelung und Ausdruck. Den Blick abwechselnd nach innen und außen gerichtet, entstand sukzessive ein Erzählstrang von außergewöhnlicher Dynamik und Tiefe, in dem er das Kleine im Großen betrachtet. Um dem beständigen Mäandern zwischen Alleinsein und dem Wunsch nach Miteinander Ausdruckskraft zu verleihen, entschied sich der Musiker für eine spezielle Zusammensetzung der Stücke von „Personal Belongings“.

Omer Klein | Piano
Haggai Cohen-Milo | Bass
Amir Bresler | Schlagzeug

dazz 2022: Younee

Live auf klassischem Fundament improvisieren

Von den Medien bundesweit als Star-Pianistin gefeiert, hat sich die junge Südkoreanerin jedoch nicht nur mit ihrem einmaligen und virtuosen Klavierspiel einen Namen gemacht. Mit überwältigender Improvisationskraft und der außergewöhnlichen Gabe, auch live auf einem klassischen Fundament frei zu komponieren, definiert Younee ihre ganz eigene Stilart: Free Classic Jazz. Insbesondere die spontanen Improvisationen während ihrer Live-Auftritte rauben einem schier den Atem und lösen regelmäßig wahre Begeisterungsstürme beim Publikum aus. Bereits in frühester Kindheit saß Younee am Klavier und erfand eigene Melodien. Ihr großes Talent konnte sie später mit einem Studium als Konzertpianistin an der Yonsei University in Seoul ausbauen und ihre Technik perfektionieren. Nach erfolgreichem Abschluss gewann sie Wettbewerbe und Festivals doch die Improvisation blieb ihre Leidenschaft.

Hinweis: Bei dieser Veranstaltung gilt coronabedingt das 2G-Optionsmodell, d.h. nur nachweislich geimpfte und genesene Personen erhalten Einlass. Nach Hessischer Verordnung sind die Veranstalter zudem aufgefordert die Personalausweise zu kontrollieren. Es gilt Maskenpflicht am Platz.

dazz 2022: Zonzo Compagnie – Thelonious

MUSIKTHEATER FÜR ALLE AB 6 JAHREN

Mit ihrem international erfolgreichen Stück „Mile(s)tones“ begleitete das belgische Trio De  Beren Gieren unsere jungen Gäste bereits 2017 auf eine musikalische Reise in die Welt des berühmten Jazzmusikers Miles Davis. Mit „Thelonious“ folgt nun eine weitere Produktion, in der sich alles um eine Jazz-Legende dreht: Den Pianisten und Komponisten Thelonious Monk. Musiktheater für alle ab 6 Jahren.