Tag Archives: Jazz

Gewölbekeller unterm Jazzinstitut

Bessunger Jam Session: Opener de’note

Den Opener bestreitet die Band de’note, die bereits im vergangenen Oktober für prächtige Stimmung gesorgt hat. Wir freuen uns darauf, Marcos Defigueiredo vorzustellen, der uns gesanglich mitnimmt auf die Reise nach Itapua, seiner brasilianischen Heimat.

Andreas Schlossarek | Gesang
Dieter Kociemba | Gitarre
Norbert Paul | Piano
Wolfgang Ritter | Bass
Max Mertens | Schlagzeug
special guest Marcos Defigueiredo | Gesang

 

Cathrin Ambach Quartett

Die Jazzflötistin Cathrin Ambach hat in diesem 2021 gegründeten Quartett mit namhaften Musikern der Jazzszenen Köln und Mannheim ihre Traumbesetzung gefunden. Mit Riaz  Khabirpour an der Gitarre, Simon Schallwig am Kontrabass und Holger Nesweda am Schlagzeug verwirklicht das Quartett mit aufregenden Eigenkompositionen Contemporary Jazz. Besonders spannend ist hier die individuelle Handschrift der einzelnen Bandmitglieder, die in ihren jeweiligen Kompositionen zu erkennen ist. Getragen von gemeinsamer Spielfreude und Experimentierfreude verschmelzen die unzähligen Ideen zu einem homogenen modernen Quartettsound. Zu hören auf der 2023 erschienenen CD „CONNECTED“, die die Band an diesem Abend vorstellt.

La Source Bleue

New Jazz Originals, imaginäre Folklore und das Songbook von Steve Lacy sind die Markenzeichen dieser entspannt interagierenden Band um den Sopransaxophonisten  Michael Bossong. Das Darmstädter Echo nannte sie „perfekte Kenner der Materie” und  ein  eingespieltes Team, das bestens aufeinander reagiert”. Sprachkünstler und Vokalist Tom  Wolff fügt dem Bandsound seine expressiven und poetischen Lyrics hinzu und hat sich  längst als essentieller Bestandteil der Band etabliert. Daniel Schmitz setzt mit seinem  kraftvollen und lässigen Trompetensound eigene Impulse, erweitert die Klangfarben des  Quintetts und fügt sich perfekt in die offene und freisinnige Spielhaltung dieser Band.

Krone Old Stars Orchestra

Klappernde Biergläser, grölende kartenspielende Studenten – ein normaler Dienstag-Abend im Krönchen. Doch plötzlich wird es ganz still, es wird geraunt und gemurmelt, wenn die Bühne sich langsam mit dem Krone-Oldstars-Orchestra füllt, so unwirklich und  aus der Zeit gefallen ist dieser Anblick in einer Studentenkneipe. Gefühlte 1000 Jahre  Musikerfahrung bringen die grauen Herren mit, die sich seit Jahren Woche für Woche unter der Orchesterleitung von Horst Wittich einfinden, um Swing, Jazz und Evergreens der letzten Jahrzehnte auf die Bühne zu bringen und sich inzwischen eine riesige Fangemeinde unter den Darmstädter Studenten erspielt haben.

 

Gramm Art Project

Das Gramm Art Project ist an diesem Abend mit dem Programm “Same same but different” in der Goldenen Krone zu Gast. Das Jazztrio mit Julian Gramm (Gitarre), Thomas Bugert (Kontrabass) und Nic Schmidt (Drums) interpretiert bekannte Songs aus Pop und Rock, Evergreens, Traditionals und Charthits. Eben “Same same but different”.

dazz-Festival 2024: Tobias Altripp Trio

Aufgewachsen in Greifswald nahm Tobias Altripp früh Klavierunterricht und befasste sich in seiner Freizeit intensiv mit Musik, arrangierte und komponierte. 2016 verschlug es den Musiker für ein Studium an der dortigen Musikhochschule nach Mannheim. Mittlerweile hat er die einstige Freizeitbeschäftigung längst zum Beruf gemacht, wurde unter anderem mit dem Förderpreis der Schweriner Jazznacht ausgezeichnet und teilte die Bühne mit Musikern wie Tony Lakatos, Ian Shaw und Klaus Graf. 2019 gründete er sein eigenes Trio, 2020 folgte das Debut-Album Experimental Blues, auf dem sechs Eigenkompositionen zu hören sind – z.T. neue Arrangements von Kompositionen, die noch aus der Schulzeit  stammen.

Eine Veranstaltung im Rahmen von dazz – Jazz Winter Darmstadt 2024

dazz-Festival 2024: Norbert Dömling’s Flying Spices

Zur Preisverleihung des Darmstädter Musikpreises stellte Norbert Dömling spontan eine neue Band zusammen. Das Konzert lief ohne Proben hervorragend. Grund genug, weiterzumachen. Das Quintett, ein musikalisches Lust-Projekt, mit Spaß am Variieren, Interpretieren und Improvisieren mit professioneller Herzenslust. Die Kompositionen Dömlings sind meist melodisch, teilweise gibt es auch sperrige Themen. Das wichtigste ist aber die Interpretation der Bandmitglieder. Sie hören einander intensiv zu, kommunizieren und erwecken durch ihren persönlichen Stil das musikalische Ausgangsmaterial zum  Leben.

Tony Lakatos | Saxophon
Stephanie Wagner | Querflöte
Manuel Seng | Piano
Norbert Dömling | Bass
Andreas Neubauer | Schlagzeug

Eine Veranstaltung im Rahmen von dazz – Jazz Winter Darmstadt 2024

dazz-Festival 2024: Jazz-Kitchen mit Midnight Blue und kreolischer Küche

Frisch, abwechslungsreich, dynamisch: So kocht Yücel Öz, der Küchenchef der Centralstation – so kann aber auch Jazz klingen! Bestes Beispiel dafür sind Midnight Blue. Das Trio (Gitarrist Deniz Alatas, Bassist Christian Spohn und Schlagzeuger Max Sonnabend) sorgt, auch über die Stadtgrenzen hinaus, für jazzige Abende. Im Rahmen des dazz-Festivals verbindet sich nun Jazzkonzert und gutes Essen! Als Jazz-Happen serviert Yücel kreolische Spezialitäten aus New Orleans garniert mit Livemusik von Midnight Blue.

Um eine Vorab-Anmeldung wird gebeten:
reservierung@central-darmstadt.de

Eine Veranstaltung im Rahmen von dazz – Jazz Winter Darmstadt 2024

dazz-Festival 2024: Tastenarbeiter – Alexander von Schlippenbach

KINOFILM UND GESPRÄCH
(D 2023 | R: Tilman Urbach | 106 min. | dt. Originalfassung)
Alexander von Schlippenbach spielt Klavier, komponiert, leitet Bands. Das Porträt zeigt biografische Brüche, aber auch Aufbrüche und rekonstruiert Schlippenbachs Weg ins Kollektiv der „Free Music Production“ (FMP), für die Free Jazz Entgrenzung bedeutete – vom musikalischen und vom politischen Establishment. Free Jazz – ein klingendes Demokratiemodel. Wolfram Knauer (Leiter des Jazzinsituts Darmstadt) geht nach dem Film mit Regisseur Tilman Urbach ins Gespräch.

Eine Veranstaltung im Rahmen von dazz – Jazz Winter Darmstadt 2024

Cordula Hamacher Quartett

Das Geheimnis, derart unterschiedliche Bestandteile zu einem stimmigen Ganzen  zusammenzufügen, liegt in der Tat in der richtigen “Connection”, also der musikalisch-menschlichen Verbindung von vier ganz unterschiedlichen Bandmitgliedern, die Cordula Hamacher mit sicherem Gespür um sich geschart hat. Die Bandleaderin verkörpert in diesem Quartett die wohl stärkste Verbindung zur Hard-Bop-Tradition. Ihr sonorer, warmer, bluesgetränkter Sound, der mal schroff, mal samtig klingt, hört sich an, als sei sie bei Clifford Jordan in die Schule der rauen Herzlichkeit gegangen.

Das Konzertprogramm beinhaltetet ausgewählte Titel aus den Alben „Connected“ und „Abstract Truth“, sowie neue aus den letzten vier Jahren. Die Kompositionen bewegen sich zwischen Tradition und Moderne. Sie reichen vom Herkömmlichen bis zu ausgetüftelt komplexen Strukturen und verwenden eine Vielfalt  kompositorischer Mittel.

Cordula Hamacher | Saxophone, comp
Jan Leipnitz | Schlagzeug
Zoran Terzic | Piano
Thomas Stabenow | Kontrabass