Category Archives: Jazz in Darmstadt

Jazz at the Institute

Concerts take place regularly in the acoustically excellent vaulted cellar under the Jazzinstitut. Famous as well as lesser-known musicians perform here mostly on Fridays. Verein zur Förderung des zeitgenössischen Jazz  in Darmstadt e.V. ("Förderverein Jazz") hosts its own concert series almost every Friday, and, in addition, a jazz jam session always on the last friday of the month. Incidentally, the association's program has already been awarded the "APPLAUS - Award for the Program Planning of Independent Venues" by the Federal Commissioner for Culture and the Media five times (2016, 2018, 2019, 2022 and 2023).

For events organized by the Förderverein Jazz, we recommend taking a look at their website, where current information on upcoming concerts are announced and where you can also buy tickets for the concerts online.

Musicians from the Darmstadt area eventually rent the concert venue for events under own management, i.e. for music releases or the presentation of their latest shows. If you are interested in renting the venue, please write to jazz@jazzinstitut.de. In the gallery and the stairways of the Jazzinstitut itself, changing exhibitions can be hosted.

[:de]2011: Jazz. Schule. Medien.[:en]2011: Jazz. School. Media.[:]

[:de]Forum_2011_quadrat_72_webDas 12. Darmstädter Jazzforum widmete sich vom 28. September bis 1. Oktober 2011 unter dem Titel JAZZ. SCHULE. MEDIEN. den Wegen, auf denen der Jazz sein Publikum erreicht – in pädagogischen Maßnahmen, durch die Medien oder direkt im Club oder Konzertsaal.

Das 12. Darmstädter Jazzforum war auch für uns als Veranstalter ein Jazzforum Superlative – an vier Tagen ballten sich 19 Referate und Panels, 22 Jazzmusiker/innen agierten als Musiker, Pädagogen und Diskutanten an acht verschiedenen Veranstaltungsorten im Rhein-Main-Gebiet, zwölf Kooperationspartner stemmten sechs Konzerte, zwei Lehrerfortbildungen mit insgesamt 43 Teilnehmern aus ganz Hessen, einen zweitägigen Workshop für Musiker, ein Schülerkonzert vor knapp 300 Mittelstufenschülern aus Darmstadt und Umgebung, eine Preisverleihung und natürlich eine dreitägige Konferenz mit Referenten und Besuchern aus dem gesamten deutschsprachigen Raum.

All das hat der Darmstädter Filmemacher Paul Gimbel für uns filmisch begleitet und dokumentiert. In fünf kurzen Videobeiträgen kann man sich hier noch mal einen Eindruck von dem holen, was das 12. Darmstädter Jazzforum zu bieten hatte. Wir wünschen dabei viel Vergnügen.

Wie gewohnt werden alle Beiträge des Symposiums zum Thema „JAZZ.SCHULE.MEDIEN.“ während des 12. Darmstädter Jazzforums im Frühjahr des kommenden Jahres als Buch beim Hofheimer Wolke-Verlag in der Reihe Darmstädter Beiträge zur Jazzforschung erscheinen.

Informationen über die bisherigen Bände der Darmstädter Beiträge finden Sie hier.

Wir danken allen Besuchern, Referenten, Musikern, Kooperationspartnern und sonst wie Beteiligten für ihren Beitrag zum Gelingen des 12. Darmstädter Jazzforums 2011 – herzlichen Dank.

Hier findet sich das Programmheft zum 12. Darmstädter Jazzforum 2011 als pdf

jazz:konferenz

Im Rahmen des Darmstädter Jazzforum wollten wir Experten zusammenbringen und aus dem Gespräch, aus den Diskussionen und Workshops lernen, wie die Vermittlung dieser so überaus lebendigen Musik unterstützt werden kann, wie dem Missverständnis, der Jazz sei schwer zugängig, entgegenzusteuern ist. In einem dreitägigen Symposium setzten sich Forscher, Pädagogen, Journalisten und Musiker mit dem Thema auseinander.

Symposium: Roundtable Jazzjournalismus from Jazzinstitut Darmstadt on Vimeo.

Roundtable Jazzjournalismus während des Symposiums zum Darmstädter Jazzforum am 1.10.2011 mit Dr. Christian Broecking, Georg Spindler und Ralf Dombrowski, Moderation Dr. Wolfram Knauer. Das Gespräch mit Vielschreibern der Branche hinterfragt den Ethos des Jazzjournalisten, fragt nach seinem Handwerkszeug, der Verankerung in der Szene und nach dem genrespezifischen Selbstverständnis.

Symposium: Roundtable Jazzmusiker/innen from Jazzinstitut Darmstadt on Vimeo.

Im Gespräch während des Symposiums zum Darmstädter Jazzforum am 1.10. mit den Musiker/innen Nils Wülker, Julia Hülsmann, Daniel Mattar, Florian Ross und Angelika Niescier versucht Michael Rüsenberg auszuloten, welche Strategien Musiker entwickeln, um mit ihrer Musik in einer schnelllebigen und medienorientierten Welt ihr Publikum zu erreichen, ohne sich in ihrer künstlerischen Integrität allzu sehr verbiegen zu müssen.

jazz:schule

Jazzvermittlung also hieß das große Thema, und die Unterthemen befassten sich etwa mit der Musikerziehung, welchen Nutzen also Musik- (oder sonstiger) Unterricht von Jazzschwerpunkten an Schulen haben kann und wie sich Jazzprojekte an Schulen realisieren lassen, die ganz genre-unabhängig Lust auf kreative Selbstverwirklichung machen.

Bei jazz:schule vermittelte die Saxophonistin Angelika Niescier Lehrern an Allgemeinbildenden Schulen Fertigkeiten, Jazz als eine musikalische Form von Kommunikation in den Musikunterricht einzubauen und gab bei einem Konzert für Darmstädter Schüler gemeinsam mit ihrer Band sublim Einblick in ihre Gedanken- und Arbeitswelt als Jazzmusiker.

Workshop Lehrerfortbildung from Jazzinstitut Darmstadt on Vimeo.

“Musik als Kommunikationsform im Unterricht”, lautete der Untertitel dieser Lehrerfortbildung mit der Saxophonistin Angelika Niescier im Rahmen des 12. Darmstädter Jazzforums. Der Workshop vermittelte Jazz als lebendiges Konzept. Der jeweils eintägige Kurs fand am 28.9. in Dr. Hoch’s Konservatorium Musikakademie Frankfurt und am 30.9. in der Main-Taunus-Schule in Hofheim statt. Er richtete sich an Lehrer aller Schulformen und sollte ihnen helfen Jazz als musikalische Kommunikationsform so in den Musikunterricht einzubauen, dass Schüler dabei sowohl den Spaß an der eigenen Kreativität wie an der Rezeption kreativer Prozesse entdecken können.

Jazzkonzert für Darmstädter Schulen from Jazzinstitut Darmstadt on Vimeo.

Angelika Niesciers sublim am 29.9. bei einem Konzert in der Darmstädter Centralstation für Schülerinnen und Schüler aus Darmstadt und Umgebung. Gleichzeitig war das Konzert die offizielle Eröffnungsveranstaltung des 12. Darmstädter Jazzforums vom 28. September bis 1. Oktober 2011.

jazz:kritik

Das neu eingerichtete Portal jazz:kritik, richtete sich an freie Journalisten für Tageszeitungen oder Onlinemedien und fand als Online-Workshop und -Wettbewerb bereits im Juli und bis Mitte September statt.

Preisverleihung jazz:kritik-Award 2011 from Jazzinstitut Darmstadt on Vimeo.

Im Rahmen eines Konzertes der Nils Wülker Group am 1.10.2011, während des 12. Darmstädter Jazzforums JAZZ.SCHULE.MEDIEN., wurde der Stuttgarter Journalist Markus Klohr mit dem jazz:kritik-Award 2011 ausgezeichnet. Sein Beitrag “Zwischen dem Groove und dem Nichts” wurde von einer fünfköpfigen Fachjury unter den online-eingereichten Rezensionen als bester Beitrag ausgewählt.

song:writing

… schließlich war ein Workshop für Musikerinnen und Musiker, in dem die Pianistin Julia Hülsmann und der Sänger Daniel Mattar sich mit der Umsetzung von Texten und mit Bühnenpräsentation beschäftigten.

Konzerte

… gab es während des Jazzforums mit Angelika Niescier sublim, Julia Hülsmann & Daniel Mattar, der Schweizer Formation Keller’s 10 und dem Trompeter Nils Wülker mit seiner Group.

Darmstadt Jazzforum

Das Darmstädter Jazzforum findet seit 1989 alle zwei Jahre statt und widmet sich dabei jedes Mal einem anderen Oberthema. Es ist eine weltweit einmalige Mischung aus Fachkongress, Konzertreihe, Workshop und Ausstellung und wird von Anfang an in Buchform dokumentiert. Die daraus resultierende Buchreihe “Darmstädter Beiträge zur Jazzforschung” ist mit bislang elf Bänden die einzige in Deutschland erscheinende regelmäßige Buchreihe, die sich zwischen Wissenschaft und Dokumentation mit dem Jazz auseinandersetzt.

Das ausrichtende Jazzinstitut Darmstadt ist eine städtische Kultureinrichtung der Wissenschaftsstadt Darmstadt und das größte öffentliche Informations- und Dokumentationszentrum zum Jazz in Europa.

Kooperationspartner und Förderer

Das 12. Darmstädter Jazzforum ist eine Veranstaltung der Wissenschaftsstadt Darmstadt. Es wird ermöglicht durch Mittel des Kulturfonds Frankfurt RheinMain sowie durch Unterstützung durch das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst. Unsere Kooperationspartner sind der Verein zur Förderung des Zeitgenössischen Jazz in Darmstadt e.V., das Kulturzentrum Bessunger Knabenschule e.V., die Centralstation Darmstadt, die evangelische Stadtkirche Darmstadt, die Jazzfreunde Hofheim e.V., die Jazzinitiative Frankfurt e.V., die Stiftung Polytechnische Gesellschaft, Frankfurt/Main, sowie Dr. Hoch’s Konservatorium, Frankfurt/Main.wird von der Jazz Journalists Association unterstützt.[:en]Forum_2011_quadrat_72_webTo this day, jazz belongs among the most creative and inspiring forms of music. The art of improvisation challenges musicians to express themselves spontaneously in a way few other art forms ask for. On the other hand jazz is still being considered a minority music, even though there is hardly any musical genre with more stylistic facets or that has been influential on so many developments within the field of popular music.

Musically then, jazz should be the music of the future even though this music sometimes has its problems reaching its audience which senses reservations about a seemingly difficult-to-understand music. The 12th Darmstadt Jazzforum focuses on different aspects of the mediation of jazz, be it in education in schools or conservatories, in the media or directly between the musicians and their audience.

The conference will be held from September 29th to October 1st, 2011 and feature papers by scholars from the fields of media and communication science, educators, journalists, PR experts but also practical mediators, i.e. musicians and concert promoters. We plan a workshop for educators as well as an online competition for critics.

By grouping these topics the Jazzforum wants to show that the future of jazz is not just a task for educators but should combine all aspects of education, media and especially life performance. The conference and the workshops will be in German without simultaneous translation. Paper suggestions from German speakers or scholars who understand sufficient German to be able to participate in the conference are welcome.[:]

[:de]2013: Debatten und Analysen[:en]2013: jazz debates / jazz analysis[:]

[:de]

Jazzforum_Programm_2013-Click to open program folderDie Auseinandersetzung mit dem Jazz hat sich über die Jahre von Fans und Privatforschern über Journalisten in die Musik- und Kulturwissenschaft verschoben. Der wissenschaftliche Diskurs ermöglicht es, den Jazz als künstlerischen Ausdruck zu erfassen, der das 20ste Jahrhundert entscheidend mitprägte und auch im 21sten Jahrhundert einiges zu sagen hat.

Unser Symposium “Jazzdebatten / Jazzanalysen” befasste sich zwischen dem 26. und 28. September 2013 in zwei Tagungssträngen mit ästhetischen wie analytischen Herangehensweisen an diese Musik. Wir wollten mit der gemeinsamen Veranstaltung der beiden wichtigsten deutschsprachigen Einrichtungen im Bereich der Jazzforschung auf Facetten der aktuellen Forschung aufmerksam machen. Das Darmstädter Jazzforum öffnet sich seit 1989 mit seinen Vorträgen bewusst einem breiten Publikum; Studierenden, Jazzfans und Musikliebhabern. Dafür sorgen nicht nur spannende Vorträge und informative Panels während des Symposiums, sondern ebenso abendliche Konzerte in der Darmstädter Centralstation und in der Bessunger Knabenschule, die sich musikalisch in das Thema des Jazzforums einbetten.

Bei der gemeinsamen Tagung des Instituts für Jazzforschung an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz und des Jazzinstituts Darmstadt wurden beide Aspekte des Tagungstitels thematisiert und in Vorträgen und Panels miteinander verbunden. Für das Jazzinstitut Darmstadt stellte die Tagung zugleich die 13. Ausgabe seines Darmstädter Jazzforums dar, während das Grazer Institut mit diesem Symposium seine 11. wissenschaftliche Tagung für Jazzforschung organisierte.

Eine solche gemeinsame Veranstaltung hatten wir uns schon seit langem gewünscht, nicht nur, weil die beiden Organisatoren die wichtigsten europäischen Archive und Forschungszentren zum Jazz sind, sondern auch, weil Graz und Darmstadt seit 1968 Schwesterstädte sind.

Hier finden sich alle Abstracts und Biographien in einer ausdruckbaren PDF-Datei.

Hier können Sie sich das offizielle Programmheft des Darmstädter Jazzforums runterladen.

Konzerte

… gab es während des Jazzforums mit der Jazz Bigband Graz, Uli Partheils Playtime feat. Peter Back und dem Trio des New Yorker Pianisten Manuel Varela.

Darmstadt Jazzforum

Das Darmstädter Jazzforum findet seit 1989 alle zwei Jahre statt und widmet sich dabei jedes Mal einem anderen Oberthema. Es ist eine weltweit einmalige Mischung aus Fachkongress, Konzertreihe, Workshop und Ausstellung und wird von Anfang an in Buchform dokumentiert. Die daraus resultierende Buchreihe “Darmstädter Beiträge zur Jazzforschung” ist mit bislang elf Bänden die einzige in Deutschland erscheinende regelmäßige Buchreihe, die sich zwischen Wissenschaft und Dokumentation mit dem Jazz auseinandersetzt.

Das ausrichtende Jazzinstitut Darmstadt ist eine städtische Kultureinrichtung der Wissenschaftsstadt Darmstadt und das größte öffentliche Informations- und Dokumentationszentrum zum Jazz in Europa.

Kooperationspartner und Förderer

Das 13. Darmstädter Jazzforum war eine Veranstaltung der Wissenschaftsstadt Darmstadt. Es wurde ermöglicht durch Mittel der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen sowie durch Unterstützung durch das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst und das Land Steiermark. Unsere Kooperationspartner waren die Kunstuni Graz, die TU Darmstadt,  der Verein zur Förderung des Zeitgenössischen Jazz in Darmstadt e.V., das Kulturzentrum Bessunger Knabenschule e.V. und die Centralstation Darmstadt.

[:en]Click here to open program folderControversies regarding jazz have been as old as the music and fought between fans, private researchers as well as journalists and scholars. Historical, aesthetic, sociological, analytical and discographical approaches have enabled the growing field of jazz research to describe jazz as an expression of 20th century art music still valid in the 21st century.

The Darmstadt Jazzforum is an international conference taking place every other year in Darmstadt, Germany. The 13th edition of the Jazzforum took place from September 26 to 28, 2013 as an event co-organized with the Institute for Jazz Research at the Arts University of Graz. The discussions during the double conference focused on two subjects: “Jazz Debates” (organized by the Jazzinstitut Darmstadt) and “Jazz Analysis: Postbop” (organized by the Institute for Jazz Research).

The double conference focused on some aspects of these aesthetic as well as analytiocal approaches toward jazz. By organizing a joined conference of the two most important research institutions in the field of jazz we wanted to illuminate some facets of current jazz research but also instigate discussions which hopefully will discover connections between the two strands of the conference. The conference languages were English (main language) and German.

All lectures are free of attendance fees. Her you can find all abstracts and biographies in a printable PDF file.[:]

Darmstadt Jazzforum

The Darmstadt Jazzforum is an international conference taking place every other year since 1989 and focuses on different topics in each edition. It is an unique mix featuring an international conference, concerts, workshops or exhibitions. Each Jazzforum has been documented in our book series “Darmstädter Beiträge zur Jazzforschung” (“Darmstadt Contributions to Jazz Research” published by Wolke editors, Hofheim), a book series of seventeen volumes up-to-now which focuses on jazz scholarship and documentation.

The 18th Darmstadt Jazzforum took place from 27 to 30 September 2023(subject “Destination Unknown: Die zukunft des Jazz”.

Previous Darmstadt Jazzforums dealt with subjects as “Darmstädter Jazzforum 89” (1989), “Jazz und Komposition” (1991), “Jazz in Europa” (1993), “Jazz in Deutschland” (1995), “Jazz und Sprache” (jazz and language; 1997), “Duke Ellington und die Folgen” (Duke Ellington and what next; 1999), “Jazz und Gesellschaft” (Jazz and Society; 2001), “Improvisieren…” (2003), “Verrat!!… oder Chance. Der Jazz und sein gespaltenes Verhälnis zur Popmusik” (Treason !!! … or Chance? Jazz and its ambivalent relationship(s) with popular music; 2005), “Begegnungen… The World meets Jazz” (2007), “Spannung | Tension. Albert Mangelsdorff” (2009), “Jazz.Schule.Medien.” (2011), “Jazzdebatten / jazz debates” (2013), “Gender and Identity in Jazz” (2015), “Jazz@100” (2017), “Positionen! Jazz und Politik” (2019), “Roots | Heimat. Wie offen ist der Jazz?” (2021)

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