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Kathrin-Preis – Kathrin Lemke Scholarship for Young Jazz improvisers

Since 2019 Darmstadt awards the Kathrin-Preis – Kathrin Lemke Scholarship for Young Jazz improvisers . The award is named after the Berlin based jazz saxofonist Kathrin Lemke who was born on September 27, 1971 in Heidelberg and who died at her early age of 44 years.

Together with Kathrin's mother Irene Lemke-Stein, the Mannheim based DESTAG-Stiftung, the internet platform jazzpages.de and Zeitschrift JAZZTHETIK , the Jazzinstitut Darmstadt donates the award, which is biannually implemented in form of a fully financed one-week residency in Darmstadt.

First winner in 2019 was the percussionist Joss Turnbull . In 2021 the saxofonist Luise Volkmannreceived the award. The residence of 2023's laureate, bassist Robert Lucaciu, takes place from May 15 to 21, 2023. An official award ceremony with a closing concert is held on May 20, 2023 in Darmstadt.

Foto: Peter Gerhard/Jazzinstitut 2015©

Bessunger Jamsession

Sie ist wieder da – die Bessunger Jamsession – mit neuem, leicht verändertem Konzept. Nach fast dreijähriger “Coronapause” treffen sich ab Januar 2023, an jedem letzten Freitag im Monat, wieder improvisierende Musiker:innen zum lockeren Jammen im Gewölbekeller des Jazzinstituts.

Anders als zuvor plant der veranstaltende Förderverein Jazz keine offene Session bei der anwesende Musiker:innen einfach einsteigen können. Wenn man sich an der Session beteiligen möchte, muss man im Voraus die verantwortlichen Beteiligten (die Hausband für diesen Abend) kontaktieren. Dies kann man per E-Mail an session@foerderverein-jazz.de tun. Die Hausband wird immer für 2 bis 3 Monate bzw. Sessions hintereinander engagiert.

“Dadurch hat die Hausband die Möglichkeit Dinge auszuprobieren, Kolleg:innen einzuladen, ein Motto zu bestimmen und somit eine Session jenseits der schon allzu oft gehörten Jazzstandards zu gestalten” sagt das verantwortliche Vorstandsmitglied des Vereins, Uli Partheil.

Dieses neue Konzept soll in der ersten Jahreshälfte 2023 zunächst erprobt werden. Anschließend möchte es der Verein auswerten und darüber entscheiden, ob sich diese veränderte Form der beliebten Bessunger Jamsession im Gewölbekeller unterm Jazzinstitut bei Musiker:innen und Publikum bewährt hat.

Für die beiden Sessions im März und April wird voraussichtlich eine Besetzung um den FRankfurter Gitarristen Max Clooth verantwortlich sein.

Hausband: “Max Clooth & Friends

Nächster Termin, Freitag, 24.02.23, 20:30 Uhr, Gewölbekeller unterm Jazzinstitut

Veranstalter der Bessunger Jamsession ist der Verein zur Förderung des zeitgenössischen Jazz in Darmstadt e.V.

Silje Nergaard und Espen Berg

Die norwegische Jazzsängerin und der Weltklasse-Pianist begeistert gemeinsam mit einem feinen Mix aus Modern Jazz und rhythmischem Pop. Silje Nergaard gehört zu den erfolgreichsten europäischen Jazzsängerinnen. Schon als 16-Jährige trat sie 1982 auf dem Molde Festival in ihrem Heimatland Norwegen mit der verwaisten Band von Jaco Pastorius auf. Kein Geringerer als Pat Metheny verhalf ihr zu ihrem ersten Plattenvertrag. Seit ihrem Debütalbum „Tell Me Where You’re Going“, mit dem sie 1990 die Charts erklomm, ist sie aus der genreübergreifenden skandinavischen Musikszene nicht mehr wegzudenken. Sie zählt zu den ganz wenigen Protagonistinnen des Jazz, die sich auch in der Popwelt großer Beliebtheit erfreuen, denn jede Art von Scheuklappen sind ihr fremd.

2019 wagte sie eine musikalisch sehr fruchtbare Zusammenarbeit mit dem Weltklasse-Pianisten Espen Berg. Gemeinsam laden die beiden nun zu einem intimen Abend mit Liedern aus Siljes Weihnachtsalbum „If I Could Wrap up a Kiss“, sowie ausgewählten Songs aus ihrem umfangreichen Musikkatalog. Darunter die größten Hits „Be Still My Heart“, „The Waltz“, „Japanese Blue“ und „Tell Me Where You´re Going”.

Espens spielerische und dynamische Virtuosität unterstützt Siljes wunderschöne sanfte Stimme und lässt sie in einer weihnachtlichen Klangwelt erstrahlen. Herzlich willkommen zu einem stimmungsvollen Konzert voller Musik, perfekt für die festliche Jahreszeit.

Christoph Stiefel Inner Language Trio

Im aktuellen Jazz gibt es nur wenige Formationen, die den Spagat zwischen konzeptioneller Feinarbeit und improvisatorischer Entfesselung so souverän hinkriegen wie das Inner Language Trio von Christoph Stiefel.

Zum 60. Geburtstag des Pianisten erschien die neue Trio-CD „Chutes and Ladders“ mit Bassist Lukas Traxel und dem aus Darmstadt stammenden Drummer Tobias Backhaus. Beide sind wesentlich jünger als der 60-jährige Pianist und schon ein paar Jahre im Trio mit dabei. Mit Traxel und Backhaus kann er die Intensität des Momentums immer auf Augenhöhe zelebrieren. Zusammen bringen sie die Energie und Risikobereitschaft ein, mit der das Trio rhythmische Energie in pure Lebensfreude übersetzen kann.

Im neuen Repertoire und auf der neuen CD rückt nebst den Isorhythmen auch das Bekenntnis zur Jazztradition stärker in den Fokus, indem das Trio verschiedene Aggregatzustände der Jazztradition für Ihr eigenes Vokabular auslotet. Die neue Trio-CD „Chutes and Ladders“ ist im September 21 auf Nils Wograms Label nWog Records international veröffentlicht worden.

Christoph Stiefel | Piano/Komposition
Lukas Traxel | Bass
Tobias Backhaus | Schlagzeug

Sebastian Gramss’ MasBass

Zentnerweise geflammtes Holz, Stahl, Darm und 300 Kilo Lebendgewicht: Es kommt einiges zusammen, wenn sich 4 Meister der aktuellen Kontrabass Szene zur BASSMASSE versammeln um gemeinsam das gesamte Spektrum des Kontrabass auszuloten …

Neben den beiden Kölner Kontrabassisten Dieter Manderscheid und Sebastian Gramss sind mit Javad Javadzade (Aserbaidjan) und David Sanchez (Mexiko) zwei hochkarätige internationale Meister-Bassisten mit beteiligt.

„Zwischen orchestraler Wucht intimer Interaktion: Großvolumige Bässe und prägnante Obertöne, quer laufende Rhythmen und fein abgestimmte Klangmodulationen, lebendige Grooves und orchestrale Tonschichtungen wurden im Frequenzband der Bässe die verschiedensten Facetten hörbar….” (Neue Züricher Zeitung)
  
Dieter Manderscheid | Kontrabass
Sebastian Gramss | Kontrabass
Javad Javadzade | Kontrabass
David Sanchez | Kontrabass

Eine Veranstaltung des Fördervereins Jazz e.V.

JazzTalk 142: The Clarinet Trio

Eine lange Weile ist es her, dass der letzte JazzTalk im Jazzinstitut Darmstadt stattfand. So lange, dass wir erst noch einmal die korrekte Nummerierung recherchieren mussten. Es ist tatsächlich die 142. Ausgabe des beliebten Mischformats aus Musikkonzert und intensiv-ausführlichem Musikergespräch zwischen den beiden Konzertteilen. Der Berliner Saxophonist und Bassklarinettist Gebhard Ullmann war in den letzten Jahren bereits dreimal in der JazzTalk-Reihe vertreten.

Aber was heißt das schon bei einer der herausragendsten und originellsten Jazzmusikerpersönlichkeiten Deutschlands. 65 Jahre alt ist Ullmann im vergangenen Jahr geworden, weit über 60 Produktionen hat er unter eigenem Namen oder als Co-Leader in seiner langen Karriere veröffentlicht. Allein sechs davon in den vergangenen 25 Jahren mit dem kongenialen The Clarinet Trio mit Jürgen Kupke und Michael Thieke. Ihre neueste CD “Transformations and Further Passages” erschien erst am 28. Oktober 2022 beim Londoner Label LEO-Records und ist eine Reise durch die Geschichte des deutschen Jazz der 1950er und 1960er Jahre, wie es sie in dieser Form noch nicht gegeben hat.

Neben vier Eigenkompositionen der Bandmitglieder erklingen Neuinterpretationen einiger Stücke von Joki Freund, Albert Mangelsdorff, Rolf und Joachim Kühn, Manfred Schoof, Karl Berger und Ernst Ludwig Petrowsky. Das Trio verneigt sich vor diesen Großen des deutschen Jazz, ohne aber im Respekt zu erstarren.

Ullmann hatte das Glück, mit vielen der Genannten persönlich zusammengespielt zu haben. Manche von ihnen sprach er direkt an und erhielt die originalen Partituren der Stücke. „Es war uns wichtig“, rekapituliert Ullmann, „diese Originale nicht nur zu spielen, sondern unsere eigenen, von uns entwickelten Techniken einzusetzen, um die Musik in einem neuen Kontext zu spielen.“

Gebhard Ullmann selbst sieht sich eindeutig als Nachfahre jener Generation von Musikern und nicht als letzter Teil von ihr. Es gelte anzuerkennen, betont er, dass diese Musiker in den 1950er Jahren in Deutschland völlig andere Kämpfe auszutragen hatten als jene, die wie er in den 1980er Jahren hinzukamen. Damals sei der Jazz auch noch viel dichter an der gesellschaftlich politischen Entwicklung dran gewesen als heute, so Ullmann. Er sei privilegiert gewesen, weil er schon eine fertige Kunstform vorgefunden habe.

Der Titel „Transformations & Further Passages“ trägt dem Umstand Rechnung, dass die genannten Musiker damals einerseits geografische Wege zurück gelegt haben, die weit beschwerlicher waren, als das heute der Fall ist, und andererseits auch musikalisch völlig neue Wege beschritten.

Eine Veranstaltung des Jazzinstitut Darmstadt im Rahmen des dazz – Jazz Winter Darmstadt 2023

[:de]Promenadenkonzert: Manfred’s Bluestrail[:]

[:de]Einen abwechslungsreichen und unterhaltsamen Ausflug in den Blues aller zeitlicher Epochen von Muddy Waters und BB King bis Eric Clapton und Stevie Ray Vaughan bietet  Manfred’s Bluestrail. Eigene Interpretationen mit viel Liebe zum Detail wechseln sich mit klassischen Arrangements ab und bieten den nötigen Freiraum für die Musiker Thomas Zimmermann am Schlagzeug, Roland Schnürer am Bass, Manfred Hanesch an der Gitarre und Ronald Geist mit Gesang, Bluesharp, Saxophon und Gitarre.

Die Dauer des Konzerts beträgt eine Stunde.

Witterungsbedingt oder durch andere Umstände notwendig werdende Umdispositionen bitten wir, den Tageszeitungen zu entnehmen.[:]

[:de]Promenadenkonzert: Just Friends[:]

[:de]Just Friends sind Andreas Sommer am Piano und Martin Staub am Saxophon – Zwei Musiker, die einige Zeit in der Big-Band Erzhausen gemeinsam musizierten und als ‚Just Friends’ ihrer Lust am Duo-Spiel nachgehen. Im Repertoire von ‚Just Friends’ finden sich klassische Jazz-Standards, aber auch Latin- und Pop-orientierte Titel – eine höchst unterhaltsame Mischung.

Die Dauer des Konzerts beträgt eine Stunde.

Witterungsbedingt oder durch andere Umstände notwendig werdende Umdispositionen bitten wir, den Tageszeitungen zu entnehmen.[:]

[:de]Vagabondoj[:]

[:de]Vagabondoj (Esperanto für Reisende) sind ein Weltmusik-Ensemble aus Deutschland, das Einflüsse aus verschiedenen musikalischen Sprachen zusammen führt und ihre Gemeinsamkeiten sucht. Sie verbinden traditionelle Melodien und Tänze aus verschiedenen Kulturen mit maßgeschneiderten Kompositionen aus eigener Feder. Klezmer-Klarinette, swingende Gitarre und die Klangfülle einer klassischen Tuba werden angetrieben durch Perkussion und Schlagzeug. Diese besondere Besetzung prägt den unverwechselbaren Klang von Vagabondoj.

In ihrem Programm “Traumtänzer” führt sie die Reise durch die jiddischen Shtetl des alten Europas, durch die wilden Schluchten und Landschaften des Balkans, über den Bosporus nach Kleinasien und über den Großen Teich in die neue Welt mit ihrem Jazz und Blues. So trifft ein Standard aus dem Klezmer-Repertoire auf seine türkischen Wurzeln. Ein treibender Gypsy-Swing verwandelt sich in eine radiotaugliche Hymne und eine ungarische Melodie wird mit dem Schiff auf Reisen geschickt.

Vagabondoj wurde 2013 gegründet und schon bald folgten die ersten Konzerte, Festivals und Rundfunkbeiträge. 2017 wurde das erste Album “unterwegs” veröffentlicht und das gleichnamige Programm auf unzähligen Bühnen präsentiert. 2020 folgte die Erweiterung zum Quartett. Das neue Album”Traumtänzer” erscheint 2022.

Bodo Scheer | Klarinette
Ralph Hanl | Gitarre
Matthias Schütz | Tuba
Matthias Lang | Schlagzeug[:]