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Jazz im Institut

Konzertkeller_JIDIm akustisch exzellenten Gewölbekeller unter dem Jazzinstitut finden regelmäßig Konzerte statt. Freitags treten hier bekannte und noch weniger bekannte Musikerinnen und Musiker auf. Die Konzertreihe “JazzTalk” lädt regelmäßig, meist deutschsprachige Künstlerinnen und Künstler zum Gesprächskonzert. Daneben veranstaltet hier der Verein zur Förderung des zeitgenössischen Jazz  in Darmstadt e.V. eigene Konzerte sowie jeweils am letzten Freitag des Monats die Bessunger Jam Session.

Jazzerinnen und Jazzer aus der Region nutzen den Konzertraum aber auch für Veranstaltungen in eigener Regie etwa für CD-Releases oder Präsentationen neuer Programme. In der Galerie im Dachgeschoss des Jazzinstituts sowie im Treppenhaus und im Gewölbekeller präsentieren wir wechselnde Ausstellungen Bildender Künstler und Fotografen mit Jazzbezug.

Upcoming Events

Upcoming | Archive: 2018 2017 2016 2015 2014
  • Fr
    26
    Jan
    2018

    Bessunger Jam Session

    20.30 h

    Gewölbekeller unterm Jazzinstitut,
    Eintritt frei

    Opener Band: Mathieu Bech Q'tett

    Mathieu Bech | Klavier
    Axel Zajac | Gitarre
    Michael Haupt | Bass
    Tobias Haußmann | Schlagzeug

    Foto: Mathieu Bech ©

    Der Bremer Pianist und Schlagzeuger Mathieu Bech, der nach seinem Studium in Frankfurt, u.a. bei Christoph Spendel wieder in Norddeutschland lebt, ist musikalisch breit aufgestellt. Er spielte unter anderem als Schlagzeuger mit Big Bands in der Alten Oper und im Sendesaal des Hessischen Rundfunks, gab Klavierabende in Frankfurt, spielte im Duo und im Trio beim Jazzfest der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst, Frankfurt und begleitete dort Filme im deutschen Filmmuseum. Seine Mitmusiker sind allesamt ausgezeichnete Solisten, darunter Gitarrist Axel Zajac, der mit seiner deutsch-tschechischen Band Malstrom 2015 den renommierten Europäischen Burghauser Nachwuchs-Jazzpreis erhielt, der Kasseler Bassist Michael Haupt und der aus Oldenburg stammende Schlagzeuger Tobias Haußmann.    

    Anschließend laden der Förderverein Jazz e.V. und das Jazzinstitut Darmstadt Musikerinnen und Musiker am letzten Freitag des Monats zum zwanglosen Musizieren vor Publikum bei freiem Eintritt, das diesmal unter dem vielschichtigen Motto EXPERIMENTAL JAZZ stehen soll.

    Eine Veranstaltung des Fördervereins Jazz e.V.

  • Fr
    09
    Feb
    2018

    Tobias Hoffmann Trio

    20.30 h

    Gewölbekeller unterm Jazzinstitut,
    15,- Euro / erm. 12,- Euro [U21 und Teilhabecard: 3,- Euro]
    Tickets online bei ztix (zzgl. 10% VVK Gebühr)

    Der Weltklassegitarrist aus Nippes

    Tobias Hoffmann | Gitarre
    Frank Schönhofer | Bass
    Etienne Nillesen | Schlagzeug

    Foto: Tobias Hoffmann ©

    Tobias Hoffmann als "derzeit wahrscheinlich besten Jazzgitarristen Deutschlands" zu bezeichnen, wie mancher Journalist hingerissen schreibt, wird weder ihm noch der Wirklichkeit gerecht. Denn irgendwie ist Tobias Hoffmann mehr als nur Jazzgitarrist. Er ist ein Weltklassegitarrist aus Köln-Nippes. Der einzige zumal. Und wie schrieb doch das Eclipsed Magazin so treffend? „Völlig Jazz befreit und doch zu hundert Prozent Jazz.“

    Ein Wandler zwischen den musikalischen Welten, ein schalkhafter Gaukler, ein Till Eulenspiegel der zeitgenössischen, populären Musik, ein braver Soldat Schwejk des Jazz; ebenso leichtfüßig und gewitzt in der Art sich musikalische Fragmente anderer für seine eigene Musik anzueignen, wie augenzwinkernd-sympathisch in der Präsentation.  Ach so, ja ... Tobias Hoffmann ist mit seinen Bands zweifacher Preisträger des Neuen Deutschen Jazzpreis Mannheim, erhielt 2015 den ECHO Jazz (Gitarre Jazz national) mit seinem Trio für das Album "11 Famous Songs Tenderly Messed Up“, dann 2016 auch den WDR-Jazzpreis in der Kategorie "Improvisation". Mögen tun sie ihn also auch noch alle – das Publikum, die Kritiker und die Juroren. Wahrscheinlich also sogar das Darmstädter Publikum.

    Homepage von Tobias Hoffmann

    Eine Veranstaltung des Fördervereins Jazz e.V.

  • Fr
    16
    Feb
    2018

    LISBETH QUARTETT

    20.30 h

    Gewölbekeller unterm Jazzinstitut,
    18,- Euro / erm. 12,- Euro [U21 und Teilhabecard: 3,- Euro]
    Tickets per e-mail reservieren

    YEAH!BANDS! Kein Prinzessinnenjazz, aber ausgesprochen graziös!

    Charlotte Greve | Altsaxophon
    Manuel Schmiedel | Klavier
    Marc Muellbauer | Kontrabass
    Moritz Baumgärtner | Schlagzeug

    Foto: Annika Nagel ©

    Die Band ist neben der Improvisation das beständigste musikalische Konzept des Jazz. Die Idee der Band stand schon am Beginn seiner über 100jährigen Geschichte. Identifizierbar, in fester Besetzung, mit eigenem Sound und unverwechselbarer Klangästhetik, ohne Hierarchie, ohne Heldenverehrung, frei, emanzipiert, als Gemeinschaft von gleichwertigen Individualisten.

    Mit der neuen Reihe YEAH! BANDS! feiert das Jazzinstitut Darmstadt 2018 diese zutiefst demokratische Idee mit außergewöhnlichen Konzerten. Im Februar kommt nun das zwischen den Metropolen New York und Berlin pendelnde LISBETH QUARTETT endlich in den Gewölbekeller des Jazzinstituts. 

    2009 gegründet, seit 2012 paritätisch auf Berlin und New York verteilt, wurde das Lisbeth Quartett für seine zweite CD ‚Constant Travellers‘ mit einem Jazz-Echo als Newcomer des Jahres ausgezeichnet. Der Nachfolger ‚Framed Frequencies‘ (2014) erhielt auch international viel Lob, das folgende Live-Album dokumentierte die Spiel- und Improvisationsfreude der Band auf der Bühne.

    Ende Oktober 2017 erschien There Is Only Make (Traumton Records), das neue Album, welches mehr aus dem Bandprozess heraus entstanden ist als frühere Studioproduktionen der Band, wie Saxophonistin Charlotte Greve berichtet. Sie vergleicht den Prozess der vier Musiker*innen mit der Arbeitsweise eines Malers, der nach und nach Details und Tiefe seines Bildes entwickelt. Das Ergebnis sind vielschichtige Stücke, die zwischen ruhigen Passagen und kräftigen Steigerungen oszillieren. Melodische Bögen und klare Formen, subtiles Zusammenspiel und moderne Haltung zeigen Gestaltungswillen und Charakter. Greves hintergründige, teils lyrische Kompositionen sind im besten Sinne zeitlos, vereinen Tiefgang, unaufdringliche Leichtigkeit und weite Spannungsbögen.

    Der leuchtende, schwebende Ton von Charlotte Greves Altsaxophon, ihre klaren bis verschlungenen Modulationen werden von ihren profilierten Partnern beflügelt. Marc Muellbauers distinguierte Basslinien sind viel mehr als nur Grundierung, Pianist Manuel Schmiedel kreiert phantasievolle Panoramen und Soli, Moritz Baumgärtners unkonventionelles, klangvoll-dynamisches Schlagzeugspiel befeuert rhythmische Finessen. Aus all dem entsteht der innige, pointierte und graziöse Sound des Lisbeth Quartetts.

    „Nichts ist in dieser Musik vorhersehbar, nichts ist sicher. Das junge Lisbeth Quartett gibt eine Demonstration der Reife.“ DIE ZEIT #44, Stefan Hentz

    Homepage des Lisbeth Quartett

    Eine Veranstaltung des Jazzinstituts Darmstadt

  • Do
    22
    Feb
    2018

    Ramón Valle Trio

    20.30 h

    Gewölbekeller unterm Jazzinstitut,
    18,- Euro / erm. 12,- Euro [U21 und Teilhabecard: 3,- Euro]
    Tickets per e-mail reservieren

    Special: Kubanischer Tastenzauberer

    Ramón Valle | Klavier
    Omar Rodriguez Calvo | Kontrabass
    Jamie Peet | Schlagzeug

    Foto: Gerhard Richter ©

     

    Homepage von Ramón Valle

    Eine Veranstaltung von beyond blue - Connection / creActiv e.V. in Zusammenarbeit mit dem Jazzinstitut Darmstadt

  • Fr
    23
    Feb
    2018

    Bessunger Jam Session

    20.30 h

    Gewölbekeller unterm Jazzinstitut,
    Eintritt frei

    Opener Band: Bigband der Georg-Christoph-Lichtenberg-Schule unter der Leitung von Uli Partheil

    Foto: Jazzinstitut ©

    Die Bigband der Gesamtschule aus Ober-Ramstadt ist inzwischen routinierter Gast bei den Sessions im Gewölbekeller des Jazzinstituts. Und wenngleich die Besetzung der der Formation naturgemäß von Jahr zu Jahr wechselt und stets auch einige Newcomer dabei sind, treten die jungen Musikerinnen und Musiker im Alter zwischen 12 und 18 Jahren mit erstaunlicher Versiertheit und einer gehörigen Portion Gelassenheit bei ihrem Eröffnungsset der Session vor großem Publikum auf. Das ist vor allem das Verdienst ihres langjährigen musikalischen Leiters Uli Partheil, der mit großem pädagogischen Geschick, Jahr um Jahr die Talente zu Höchstleistungen motiviert. 

    Anschließend laden der Förderverein Jazz e.V. und das Jazzinstitut Darmstadt Musikerinnen und Musiker am letzten Freitag des Monats zum zwanglosen Musizieren vor Publikum bei freiem Eintritt, das diesmal unter dem Motto "Jugend jazzt" stehen soll.

    Eine Veranstaltung des Fördervereins Jazz e.V.

  • Fr
    02
    Mrz
    2018

    KHR Trio + Thewes

    20.30 h

    Gewölbekeller unterm Jazzinstitut,
    15,- Euro / erm. 12,- Euro [U21 und Teilhabecard: 3,- Euro]
    Tickets online bei ztix (zzgl. 10% VVK Gebühr)

    Finissagekonzert der Ausstellung von Werner Mansholt

    Christof Thewes | Posaune
    Thomas Honecker | Gitarre
    Wolfgang Reimers | Saxophon
    Detlef Kraft | Schlagzeug

    Foto Wilfried Heckmann©

    Die Ausstellung "Besuch bei Detlef Kraft" in der OPENGALLERY des Jazzinstituts zeigt noch bis Ende Februar die Aufnahmen einer 2013 im Atelier des Darmstädter Bildhauers und Musikers Detlef Kraft entstandenen Fotoserie des Fotografen Werner Mansholdt. Die Finissage wird mit einem Konzert des KHR - Trios und dem Gastsolisten Christof Thewes begangen.

    Der Saarländer Thewes bezeichnet sich selbst gerne als Freund der experimentellen Sinneswahrnehmung. Dabei ist er natürlich weit mehr, denn er erzeugt gerne selbst diese Art überraschender Sinneswahrnehmung bei seinen Zuhörern. Als einer der experimentierfreudigsten und originellsten Posaunisten der deutschen Szene gehört er längst zu den gefragtesten Kooperationspartnern des zeitgenössischen Jazz, sei es in Alexander von Schlippenbachs Globe Unity Orchestra, Uwe Obergs Lacy Pool oder dem Berliner Free Jazz Quartett SQUAKK mit Rudi Mahal, Jan Roder und Michael Griener. Soweit es seine Zeit zulässt tritt er auch mit dem Darmstädter Trio KHR auf, zu dem auch der auf Mansholdt Bildern so treffend porträtierte Bildhauer und Schlagzeuger Detlef Kraft gehört.          

    Eine Veranstaltung des Fördervereins Jazz e.V.

  • Fr
    16
    Mrz
    2018

    Fly Magic

    20.30 h

    Gewölbekeller unterm Jazzinstitut,
    18,- Euro / erm. 12,- Euro [U21 und Teilhabecard: 3,- Euro]
    Tickets per e-mail reservieren

    YEAH!BANDS! Rockin' music with a jazzy attitude

    Timo Vollbrecht | Tenorsaxophon, Klarinette, effects
    Keisuke Matsuno | Gitarre
    Martin Nevin | Kontrabass
    Jason Burger | Schlagzeug

    Foto: Tayla Nebesky ©

    Die Band ist neben der Improvisation das beständigste musikalische Konzept des Jazz. Die Idee der Band stand schon am Beginn seiner über 100jährigen Geschichte. Identifizierbar, in fester Besetzung, mit eigenem Sound und unverwechselbarer Klangästhetik, ohne Hierarchie, ohne Heldenverehrung, frei, emanzipiert, als Gemeinschaft von gleichwertigen Individualisten.

    Mit der neuen Reihe YEAH! BANDS! feiert das Jazzinstitut Darmstadt 2018 diese zutiefst demokratische Idee mit außergewöhnlichen Konzerten. Im März kommt nun mit der deutsch-amerikanischen Band FLY MAGIC eine der großen postiven Überraschungen des vergangenen Jahres mit neuer CD im Gepäck nach Darmstadt. 

    Fly Magic ist noch so ein Brückenprojekt der Jazzstädte New York und Berlin. Der aus Berlins pulsierender Improvisationsszene stammende Saxophonist Timo Vollbrecht hat mit seinem langjährigen, kongenialen musikalischen Partner, dem deutsch-japanischen Gitarristen Keisuke Matsuno, eine Band geformt, die ihren Brennstoff aus der kulturellen Diversität und den urbanen Sounds der Großstädte gewinnt. Dabei entsteht eine zauberhafte Mischung aus temperamentvoller Energie und emotionaler Intensität, die einen einzigartigen Sound erzeugt. Die Zuhörer erfasst dabei „ein prickelndes Gefühl, das dem des Fliegens gleichkommt“, wie das amerikanische Online-Magazin All About Jazz schwärmt.

    Die Musik des Quartetts, zu der noch der aus Los Angeles stammende Bassist Martin Nevin und der New Yorker Schlagzeuger Jason Burger gehören, ist durch ihren rhythmischen Fluss und überraschenden Wechsel so dynamisch und erregend wie ein wilder Flug durch die Häuserschluchten Manhattans. Überhaupt, New York ist zur musikalischen Heimat des Quartetts geworden, das aber auch schon auf Auftritte in Berlin, Panama, Haiti, der Dominikanischen Republik, Australien und Singapur zurückblicken kann.

    Und überall spielt das Publikum für die vier Musiker eine wichtige Rolle. „Das mag vielleicht ein bisschen esoterisch klingen, aber dem Publikum kommt eine entscheidende Bedeutung bei“, sagt Vollbrecht und erklärt: „Es ist eine wechselseitige Beziehung aus Geben und Nehmen – selbst in Momenten, in denen die Besucher passiv zu sein scheinen, es in Wahrheit aber gar nicht sind. Deswegen versuchen wir, jeden einzelnen Zuschauer mit mindestens einem Stück direkt zu erreichen. Selbst wenn es tatsächlich nur ein einziges Stück ist, bei dem es zu einer solchen unmittelbaren Verbindung kommt, ist das eine sehr wertvolle Erfahrung, die weit mehr ist, als pure Unterhaltung. Natürlich ist Unterhaltung an sich großartig, hier geht es aber vor allem um Ehrlichkeit. Wir stellen uns doch auch so auf die Bühne wie wir wirklich sind und verhalten uns entsprechend. Wer sich verstellt, fliegt schnell auf.“

    New York mit seinen zahlreichen, unterschiedlichen Facetten aber bleibt für die Band die Hauptinspiration. „Es schärft deine musikalischen Antennen und hält dich auf Trab“, erklärt der Saxofonist. In Berlin empfindet er das Grundtempo zwar als etwas langsamer, dafür schätzt er die Spree-Metropole wegen ihrer enorm kreativen und dynamischen Musik-Szene. Dieser Szene fühlen sich vor allem Vollbrecht und sein Kumpel und Gitarrist Keisuke Matsuno bis heute zugehörig, auch wenn sie sich grundsätzlich eher als Europäer denn als Deutsche sehen.

    Homepage von Fly Magic

    Eine Veranstaltung des Jazzinstituts Darmstadt

  • Fr
    23
    Mrz
    2018

    Jürgen Wuchner's New Quartet

    20.30 h

    Gewölbekeller unterm Jazzinstitut,
    15,- Euro / erm. 12,- Euro [U21 und Teilhabecard: 3,- Euro]
    Tickets online bei ztix (zzgl. 10% VVK Gebühr)

    Tänzelnde Musik geht neue Wege

    Peter Feil | Posaune
    Jürgen Wuchner | Kontrabass
    Wollie Kaiser | Saxophone, Bassklarinette, Querflöte
    Uli Schiffelholz | Schlagzeug

    Foto: Ben Knabe©

    Nach dem traurigen Tod seines großartigen Freundes und Schlagzeugers, Janusz Stefanski, sucht Jürgen Wuchner neue musikalische Konstellationen sein kompositorisches Material umzusetzen. Dass er dabei wieder auf den Saxophonisten Wollie Kaiser zurückgreift, ohnehin ein vertrauter und langjähriger musikalischer Wegbegleiter Wuchners, war naheliegend. Mit dem Posaunisten der hr-Bigband, Peter Feil, hat er einen neuen tieftönenden und zudem ausgesprochen originellen Begleiter aufgetan, wie zuvor schon in seinem Projekt Deep Talking den Akkordeonisten Manfred Becker. In dem Frankfurter Schlagzeuger Uli Schiffelholz, seit 2010 Mitglied im Jazzensemble des Hessischen Rundfunks, hat Wuchner sogar einen würdigen Nachfolger Stefanskis gefunden, der zudem durch viele Kooperationen mit Wuchners tänzerischer, oft humorvoller Musik bereits bestens vertraut ist.      

    Eine Veranstaltung des Fördervereins Jazz e.V.

  • Fr
    30
    Mrz
    2018

    Bessunger Jam Session

    20.30 h

    Gewölbekeller unterm Jazzinstitut,
    Eintritt frei

    Opener Band: Gebrüder Lux feat. Hanna Faller

    Hanna Faller | Gesang
    Pablo Bischoff | Gitarre
    Jan Philipp Kluck | Trompete
    Crisóbal Gonzales | Bass
    Enrico Bischoff | Schlagzeug


    Foto: Gebrüder Lux Promo ©

    Die Darmstädter "Gebrüder Lux" liefern eine liquide Melange aus lebendigen Melodien und Raum zur ausufernden Improvisation. Die Melodien kommen meist aus dem Bossa Nova, gepaart mit südamerikanischen und andalusischen Harmonien und Rhythmen. Die Brüder Pablo (Gitarre) und Enrico (Schlagzeug) Bischoff  haben mit dem Trompeter Jan Philipp Kluck und dem Bassisten Cristóbal Gonzalez eine recht eigenwillige Art entwickelt ihre Stücke darzubieten. Ergänzt werden sie durch die Stimme der Sängerin Hanna Faller. Mit ihr werden Eigenkompositionen sowie Standards unter anderem von Tom Jobim zu hören sein.

    Anschließend laden der Förderverein Jazz e.V. und das Jazzinstitut Darmstadt Musikerinnen und Musiker am letzten Freitag des Monats zum zwanglosen Musizieren vor Publikum bei freiem Eintritt, das diesmal unter dem vielschichtigen Motto LATINO JAZZ stehen soll.

    Eine Veranstaltung des Fördervereins Jazz e.V.

  • Fr
    06
    Apr
    2018

    72. Frühjahrstagung des INMME

    22.30 h

    Gewölbekeller unterm Jazzinstitut,
    Eintritt frei

    Nachtkonzert: Gegenwartsmusik als Forschung und Experiment

    Die Tagung geht aus von der Neigung vieler heutiger Komponistinnen und Komponisten, ihr Schaffen in spezifischer Weise als Forschung bzw. Erkenntnispraxis zu begreifen, um etwa neue Strategien der Klang- oder Formgestaltung, ungewöhnliche Darstellungen von Instrumenten, Körpern oder technischen Mitteln oder aber neue Möglichkeiten des künstlerischen Zusammenwirkens zu erproben. Aus diesem Selbstverständnis heraus ergeben sich höchst unterschiedliche Fragestellungen und Ansätze, die in ihrer Pluralität auf die Vielfalt der heutigen Gegenwartsmusik deuten – und in den Vorträgen, Workshops und Konzerten der Frühjahrstagung erlebbar gemacht sowie befragt werden sollen.

    Fast schon traditionell findet der Abschluss der Tagung mit einem Nachtkonzert im Gewölbekeller unter der Jazzinstitut statt. Die Künstler die dabei in diesem Jahr auftreten werden stehen im Moment noch nicht fest, werden aber rechtzeitig bekannt gegeben.

    Eine Veranstaltung des Instituts für Neue Musik uns Musikerziehung e.V.

  • Fr
    13
    Apr
    2018

    Quiet Fire

    20.30 h

    Gewölbekeller unterm Jazzinstitut,
    18,- Euro / erm. 12,- Euro [U21 und Teilhabecard: 3,- Euro]
    Tickets per e-mail reservieren

    YEAH!BANDS! Die Liebe zum Sturm und der Ruhe davor

    James Wylie | Altsaxophon
    Benjamin Schäfer | Klavier
    Kathrin Pechlof | Harfe
    Igor Spallati | Kontrabass
    Max Andrzejewski | Schlagzeug

    Foto: Lutz Voigtländer ©

    Die Band ist neben der Improvisation das beständigste musikalische Konzept des Jazz. Die Idee der Band stand schon am Beginn seiner über 100jährigen Geschichte. Identifizierbar, in fester Besetzung, mit eigenem Sound und unverwechselbarer Klangästhetik, ohne Hierarchie, ohne Heldenverehrung, frei, emanzipiert, als Gemeinschaft von gleichwertigen Individualisten.

    Mit der neuen Reihe YEAH! BANDS! feiert das Jazzinstitut Darmstadt 2018 diese zutiefst demokratische Idee mit außergewöhnlichen Konzerten. Im April hinterlässt mit QUIET FIRE ein All-European Quintett mit der deutschen Harfenistin Kathrin Pechlof und Wurzeln in Deutschland, Polen, Italien und Griechenland seine besondere klangliche Visitenkarte im Jazzinstitut. 

    Quiet Fire vereint fünf der spannendsten Stimmen der jungen europäischen Jazzszene. Von quiet bis fire – lotet das hochkarätig besetzte Quintett Spannungs- und Gemütszustände aus. Die Band liebt den Sturm ebenso wie die Ruhe davor, umarmt Gewissheiten und wirft sie dann freudig über Bord, entwirft zeitlose Schönheiten für den verklingenden Moment. Ihr Ziel ist es, Musik zu schaffen, die ebenso musikalisch gehaltvoll wie emotional zugänglich ist.

    Mit Quiet Fire versuchen die fünf so unterschiedlichen Musiker also scheinbar Gegensätzliches zu verbinden. Komponierte Anteile der Musik treffen auf Phasen freier Improvisation. Für sie entspricht die Interaktion innerhalb der Band einer mal gelenkten, mal ungesteuerten Konversation mit offenem Ausgang, in der alle Musiker mit eigener Stimme und eigenen Inhalten beitragen. Dabei entsteht eine Musik, die Genregrenzen überwindet und in der unterschiedlichste musikalische Ausdrucksweisen quasi organisch verschmelzen.

    Das Repertoire stammt größtenteils aus der Feder des Pianisten Benjamin Schaefer und verbindet dessen Liebe zur Komposition mit der Lust an Experimenten und spontaner Interaktion. Der mehrfach ausgezeichnete Pianist schätzt das gemeinsame Musikmachen als Gesprächssituation in einer abstrakten Sprache. Für seine neueste Unterhaltung öffnet er musikalische Räume, in denen fünf faszinierende Persönlichkeiten sich entfalten, einander herausfordern und unterstützen können. Einen besonderen Reiz bietet die Integration der Harfe in den Jazzkontext – ein Instrument mit ganz eigenem Klang, das wie das Klavier sowohl Melodie- als auch Harmoniefunktionen übernehmen oder ein rhythmisches Fundament liefern kann.

    Beinahe hätte es diese wundervolle Band nicht mehr gegeben, denn entstanden ist sie während der gemeinsamen Zeit in Berlin. Doch dann zog es den Neuseeländer James Wylie ins Ferne Thessaloniki, Pianist Benjamin Schäfer verschlug es erst nach Köln und schließlich der Liebe wegen nach Hamburg. Schlagzeuger Max Andrzejewski feiert indes mit seiner eigenen Band HÜTTE international große Erfolge, während Kathrin Pechlofs Harfe im eigenen Trio (Kontrabass Robert Landfermann, Saxophon Christian Weidner), aber auch im Bereich der Klassik oder dem Techno-Projekt Brandt-Bauer-Frick, heiß begehrt ist. Der italienische Kontrabassist Igor Spallati studierte wie Pechlof am Jazz-Institut Berlin und

    Darmstadt kann sich freuen, dass es diese Band immer noch gibt. Eine begeisterte Konzertbesucherin brachte es folgendermaßen auf den Punkt: „Das einzige, was schade ist, sind die Pausen zwischen den Stücken – man möchte einfach immer weiter zuhören.“

    Homepage von Quiet Fire  

    Eine Veranstaltung des Jazzinstituts Darmstadt

  • Sa
    28
    Apr
    2018

    Bessunger Frühlingserwachen

    20.30 h

    Gewölbekeller unterm Jazzinstitut,
    Eintritt frei

    Opener Band: Outline 18

    Anke Schimpf | Altsaxophon, Querflöte
    Frauke Kühner | Tenorsaxophon
    Michael Bossong | Sopransaxophon
    Christian Ries | Gitarre
    Uli Partheil | Klavier
    Michael Distelmann | Bass
    Max Appel | Schlagzeug

    Foto:  Peter Gerhard©

    Das "Frühlingserwachen" gehört mittlerweile beinahe schon zu den historischen Volks- und Straßenfesten in Darmstadt südlichem Stadtteil Bessungen. Ein Ereignis, bei dem eine Nacht lang die Livemusik dieses ohnhin kulturell so lebendige Quartier rund um Orangerie und Bessunger Jagdhof regiert. Neben Jazzinstitut, Jagdhofkeller und Knabenschule spielt in vielen Kneipen handgemachte Musik bei freiem Eintritt.    

    Outline ist die sich ständig wandelnde Allstar-Besetzung des Vereins zur Förderung des zeitgenössischen Jazz in Darmstadt e.V., denn hier greifen die Veranstalter noch selbst zu den Instrumenten. Förderverein und das Jazzinstitut Darmstadt laden heute im Gewölbekeller eine Darmstädter zum Konzert. Dafür entfällt im April die bei Musikerinnen und Musiker der Rhein-Main-Region so beliebte Bessunger Jam Session.

    Eine Veranstaltung des Fördervereins Jazz e.V.