Der außergewöhnliche Bandname lässt viel Raum für Assoziationen – und genau dieser offene Geist prägt auch die Musik: Statt sich ins enge Gewächshaus zurückzuziehen, sucht die Band nach organischen Formen des Wachstums, im Einklang mit den unendlichen Möglichkeiten der Umgebung. So entsteht eine Musik, die sich durch Neugier, Offenheit und lebendige Wandlungsfähigkeit auszeichnet.
Hörbar wird ein klarer Bezug zu Jazz und der Hipness afroamerikanischer Musiker wie Thelonious Monk oder Duke Ellington, progressiv im Spannungsfeld kreativer Reibung und Neukombination globaler musikalischer Einflüsse. Die Stücke sind geprägt von melodischer Klarheit, rhythmischer Energie und einem feinen Sinn für Humor. Selbst in den komplexesten Passagen bleibt die Musik zugänglich und voller Leben – ein wahrhaft blühendes Biotop in der Jazz-Landschaft. Ihr aktuelles Album „Blumen Berlin Bettina“ erschien im September 2025 bei Unit Records: eine abenteuerliche Klangreise durch urbane und globale Landschaften, voller Spielfreude und Imagination.
Magnus Schriefl | Trompete, Flügelhorn, Komposition
Ben Kraef | Tenorsaxophon
Sebastian Böhlen | Gitarre
Matthias Pichler | Bass
Fabian Rösch | Schlagzeug
Das Quartett aus Frankfurt ist auf Initiative des Schlagzeugers Hasan Özgür Tuna als eine Plattform für künstlerischen Ausdruck in Form von Musik entstanden. Musik, kollektiv gespielt mit Musiker*innen, die über das Gegebene hinaus denken können. Beim heutigen Konzert werden sowohl original Kompositionen von Ulrike Schwarz und Hasan Özgür Tuna, als auch deren Arrangements von bekannten Jazz-Standards und weniger bekannten „Non-Standards“ zu hören sein. Ein Bezug zur Jazztradition ist ebenso erkennbar wie ein Bezug zur experimentellen Musik – und doch ist alles anders.
Ulrike Schwarz | Altsaxophon, Flöte
Onno Winter | Gitarre, Effects
Julien Briant | Bass
Hasan Özgür Tuna | Schlagzeug
Eine Veranstaltung der auftretenden Musiker mit Unterstützung des Fördervereins Jazz e.V.
Im Februar ausnahmsweise einmal außer der Reihe laden der Förderverein Jazz e.V. und das Jazzinstitut Musikerinnen und Musiker diesmal nicht am letzten Freitag des Monats, sondern eine Woche zuvor, zum zwanglosen musizieren vor Publikum bei freiem Eintritt. Das Trio 75 mit Markus Krämer – Gitarre, Philipp Gutbrod – Drums und Chris Ries – Bass fungiert als Rhythm Section. Nach einem kurzen Eröffnungsset des Trios können alle anwesenden Musikerinnen und Musiker in einer spontan inszenierten Session auf offener Bühne einsteigen.
Die israelische Pianistin und Komponistin Sharon Mansur verbindet in ihrem Spiel Einflüsse aus Progressive Rock, elektronischer Musik und globalen Klangtraditionen mit einer tiefen Ausdruckskraft. Ihr Stil ist zugleich lyrisch, energetisch und spielerisch experimentierfreudig – eine Mischung, die sie zu einer der spannendsten Stimmen einer neuen, genreübergreifenden Jazzgeneration macht. Gemeinsam mit David Michaeli am Kontrabass und Aviv Cohen am Schlagzeug formt Mansur ein Trio, das durch große Wachheit und feine Kommunikation besticht. Der warme, präzise Bass und die dynamisch-flexiblen Drums schaffen ein Fundament, auf dem Mansur am Piano wie am Synthesizer weite Klangräume öffnet: mal kraftvoll und rhythmisch verzahnt, mal zart, suchend und atmosphärisch.
Die Musik des Trios lebt von Kontrasten – von melodischer Klarheit und unerwarteten Wendungen, von elektronischen Farben und akustischer Wärme, von Ruhe und eruptivem Drive. Dabei steht stets die gemeinsame Improvisation im Zentrum: ein ständiges Weiterdenken, Reagieren, Neuformen.
Seit mehr als 30 Jahren zählt Avishai Cohen zu den einflussreichsten Künstlern des modernen Jazz. Der international gefeierte Bassist, Sänger und Komponist hat mit seinem unverwechselbaren Sound und einer künstlerischen Vision, die Genregrenzen sprengt, eine weltweite Fangemeinde erobert. Seine Live-Performances sind legendär – emotional, intensiv und stets voller Überraschungen. Auf seiner aktuellen Tour präsentiert Cohen Songs aus seinem aktuellen Album „BRIGHTLIGHT“. Das Publikum darf sich auf frische, energiegeladene Kompositionen freuen, aber auch auf bekannte Stücke aus seinem umfangreichen Repertoire. Begleitet wird er dabei von zwei außergewöhnlichen jungen Talenten: dem Pianisten Itay Simhovich und dem Schlagzeuger Eviatar Slivnik. Gemeinsam schaffen sie ein harmonisches Zusammenspiel, das in jedem Moment zwischen den Musikern und dem Publikum für intensive, emotionale Erlebnisse sorgt.
Seit mehr als 30 Jahren zählt Avishai Cohen zu den einflussreichsten Künstlern des modernen Jazz. Der international gefeierte Bassist, Sänger und Komponist hat mit seinem unverwechselbaren Sound und einer künstlerischen Vision, die Genregrenzen sprengt, eine weltweite Fangemeinde erobert. Seine Live-Performances sind legendär – emotional, intensiv und stets voller Überraschungen. Auf seiner aktuellen Tour präsentiert Cohen Songs aus seinem aktuellen Album „BRIGHTLIGHT“. Das Publikum darf sich auf frische, energiegeladene Kompositionen freuen, aber auch auf bekannte Stücke aus seinem umfangreichen Repertoire. Begleitet wird er dabei von zwei außergewöhnlichen jungen Talenten: dem Pianisten Itay Simhovich und dem Schlagzeuger Eviatar Slivnik. Gemeinsam schaffen sie ein harmonisches Zusammenspiel, das in jedem Moment zwischen den Musikern und dem Publikum für intensive, emotionale Erlebnisse sorgt.
Der US-Amerikaner Carl Clements ist ein virtuoser Saxophonist und Bansuri-Spieler (indische Bambus-Querflöte) und kommt aus der Jazz- und Weltmusik-Szene von New York und Boston. Er ist unter anderem mit James Newton, Charlie Haden und Ravi Coltrane aufgetreten. Er bezieht Aspekte der indischen Musik in seine Kompositionen ein, insbesondere wenn er Bansuri (Hindustani-Flöte) spielt. Carl erhielt einen Doktortitel vom CUNY Graduate Center und unterrichtet am Amherst College Massachusetts. Begleitet wir er vom RJT, das in der Besetzung Jean-Yves Jung (Klavier), Johannes Schädlich (Bass) und Jens Biehl (Schlagzeug) seit 2008 zusammenspielt.
Der 5-fach Grammy-prämierte Pianist und Komponist Bill Laurance verbindet scheinbar mühelos die unterschiedlichsten musikalischen Stile. Ursprünglich ausgebildeter klassischer Pianist, stellt Laurance als Gründungsmitglied von Snarky Puppy seit vielen Jahren seine einzigartige Kreativität und Improvisationsfreude unter Beweis.
Seine vielfältige Arbeit umfasst Werbekompositionen für Apple, Filmsoundtracks wie „Un Traductor“ (2018) und Kooperationen mit renommierten Ensembles wie der WDR Big Band und dem Metropole Orkest. Die Musik auf seinem jüngsten Soloalbum Lumen entstand in der St. Faith’s Church in London, einem Raum, der Laurance die Freiheit gab, in eine besonders intime und spirituelle Klangwelt einzutauchen. „Ich wollte die Musik einfach fließen lassen“, sagt er. Das Ergebnis ist eine Mischung aus durchkomponierten Stücken und spontanen Improvisationen, die den gesamten Klangkosmos des Konzertflügels ausloten.
Mit stimmungsvollen Stücken wie dem impressionistischen „Lumen“ oder dem swingenden „Dove“ zeigt er seine neue Vision von melodischer Klangfreiheit – eine Einladung, sich der Musik ganz zu öffnen.
Im Rahmen des Jazz Connects Festivals präsentiert Nils Wülker ein Werk voller Lebensfreude. „Zuversicht“ ist, wenn wir Hoffnung so aktiv erleben, dass wir gegen alle Widrigkeiten in die Zukunft vertrauen. Das fünfzehnte Album des Ausnahmetrompeters und -komponisten Nils Wülker strahlt genau diese Lebensenergie aus. Die elf Eigenkompositionen, eingespielt im Quartett, schließen einen Kreis und eröffnen neue Horizonte, sie drängen den Leader bewusst aus seiner Komfortzone in eine schöne, neue Klangwelt.
Zum ersten Mal seit seinem Debüt von 2002 – und zahlreiche Charterfolge später – hat der ECHO-Gewinner mit einer internationalen Star-Besetzung aufgenommen: am Klavier ist Aaron Parks, am Kontrabass Linda May Han Oh, am Schlagzeug Greg Hutchinson. Wülkers Personalsound ist eindringlich und unverkennbar, das Ergebnis dennoch überraschend, gleichermaßen zeitgemäß wie richtungsweisend ist – und in seinen starken Melodien und dem sagenhaften Interplay voll Zuversicht. Auch live wird die Besetzung des Albums zu erleben sein, wird Nils Wülker mit Linda May Han Oh, mit Greg Hutchinson und anfangs, aufgrund von Termingründen, mit keinem Geringeren als Omer Klein am Piano auf Tour gehen.
Die koreanische Jazz-Sängerin und Songwriterin Youn Sun Nah ist in ihrer Laufbahn stets auf der Suche nach musikalischer Innovation. Nach ihrer Hommage an Künstler*innen wie u.a. Nina Simone, Roberta Flack, Björk, Sarah Vaughan, Grace Jones, Edith Piaf und Grace Slick auf ihrem letzten Album veröffentlich Youn Sun Nah Anfang 2026 ihr 13. Album, das sich auf ihr Können als Komponistin und Singer-Songwriterin konzentriert. Damit kann sie auf eine 25 Jahre bestehende Karriere als Musikerin zurückblicken.
Auf der Bühne wird sie von einer neuen Band begleitet, die das im Studio entstandene musikalische Erlebnis erweitert. Bekanntermaßen liebt Youn Sun Nah das Spiel, die Grenzen zwischen Aufnahme und Live-Performance zu erkunden, um die Lieder damit neu zu interpretieren und ihnen gänzlich neue Facetten zu entlocken – zwei wesentliche Merkmale ihres kreativen Ansatzes. Jedes ihrer Konzerte ist ein einzigartiges Erlebnis, bei dem Anmut und Intensität derart ineinander verschmelzen, dass jede Person im Publikum den Eindruck bekommt, Youn Sun Nah singe nur für sie.