Schlagwort-Archive: Jazz

Trio Glod/Ramond/Kugel (Photos von L nach R: Klaus Kugel, von Kostia Smolyaninov Christian Ramond, von Bernhard_Wunder Roby Glod, von Fred Bisenius

Darmstädter Jazzherbst 2026: GLOD/RAMOND/KUGEL

Doppelkonzert mit Potsa Lotsa XL

Bereits vor 20 Jahren schrieb Howard Mandel, der Präsident der Jazz Journalists Association, über den Luxemburger Saxophonisten Roby Glod: „Robys Beherrschung seines Instruments ist beeindruckend und einzigartig: Er klingt nicht wie Bechet, Coltrane, Lacy oder irgendjemand anderes, sondern ganz und gar wie er selbst … Er verfügt über einen brillanten Klang, blitzschnelle Finger, eine exzellente Intonation und eine fesselnde musikalische Fantasie, die sich ganz natürlich und ohne jede Anstrengung bis in die hohen Lagen seines Instruments erstreckt.“

Roby Glod, der in Darmstadt bestens bekannte Kölner Bassist Christian Ramond und Schlagzeuger Klaus Kugel arbeiten seit Jahrzehnten mit dem „who is who“ der internationalen Jazz Szene zusammen, und erregten immer wieder weltweit Aufmerksamkeit durch internationale Projekte, Konzerte und CD Veröffentlichungen. Die 2024 veröffentlichte CD des Trios „No ToXiC“ wurde weltweit von der Fachpresse hochgelobt. Der dänische Journalist Ivan Rod schrieb, das Faszinierendste an der Musik des Trios sei ihre Textur und Leichtigkeit, ihre Luftigkeit und raffinierte Räumlichkeit.

Eine Veranstaltung im Rahmen des Hessischen Jazzpodiums 2026. Die Veranstaltung wird gefördert vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur

Jam Session mit Johnny’s Jazz Collection

Der Jazzclub Darmstadt e.V. veranstaltet monatlich im „Achteckigen Haus“ eine Jam-Session, die von „Johnny’s Jazz Collection“ eröffnet und moderiert werden. Interessierte Instrumentalist/innen und Sänger*innen sind danach eingeladen, in lockererer Atmosphäre Jazzstandards zu spielen und dazu zu improvisieren. Der Spaß am gemeinsamen Musizieren, sich Kennenlernen und Ausprobieren, steht dabei im Vordergrund. Gäste und Zuhörer sind herzlich willkommen.
Haricots Rouges, Foto: Pauline Maillet

Darmstädter Residenzfestspiele 2026: Les Haricots Rouges

Seit 1963 begeistern Les Haricots Rouges – die legendären „Roten Bohnen“ – mit französischem New Orleans Jazz, der Lebensfreude, Witz und Spielfreude versprüht. Auch nach über sechs Jahrzehnten klingen sie frisch, leidenschaftlich und energiegeladen – wie eine ganze Brass Band aus dem Herzen von New Orleans, nur mit dem unverwechselbaren französischen Touch.

Ihr aktuelles „Best of“ ist mehr als eine Rückschau: Es vereint Klassiker und Überraschungen – von Serge Gainsbourg über Louis Armstrong bis Johnny Hallyday – und trägt dabei stets die unverwechselbare Handschrift des Sextetts. So entsteht eine musikalische Brücke, die perfekt zum Motto 2026 passt: „In eine bessere Welt“.

Mit über einer Million verkauften Alben, gefeierten Tourneen auf internationalen Bühnen und ihrem Ruf als stilprägende Botschafter des New Orleans Jazz haben Les Haricots Rouges Musikgeschichte geschrieben – und zeigen, dass echter Swing niemals alt wird.

Darmstädter Residenzfestspiele 2026: Tom Gäbel und Band

Seit 2005 begeistert Tom Gaebel mit seiner unverwechselbaren Mischung aus Big-Band-Power und Easy-Listening-Eleganz. Mit 12 veröffentlichten Alben und unzähligen Auftritten im In- und Ausland zählt er zu den versiertesten Entertainern Deutschlands. Charmant, humorvoll und voller Energie serviert „Dr. Swing“ seinem Publikum eine Extra-Portion Lebensfreude.

Im Rahmen der Darmstädter Residenzfestspiele wird die Open-Air-Festivalbühne auf der Mathildenhöhe zum Schauplatz eines spektakulären Sommerkonzerts: Gaebel und seine Band präsentieren sowohl neue Songs als auch die großen Klassiker von Sinatra & Co. – Musik, die das Motto „In eine bessere Welt“ 25 Jahre Darmstädter Residenzfestspiele spürbar macht und das Publikum zu einem gemeinsamen Erlebnis von Freude, Leichtigkeit und Swing einlädt.

John Stowell & Norbert Dömling

Musik als Zwiegespräch – frei, offen und voller Wärme. Das transatlantische Duo mit John Stowell (USA) an der Gitarre und Norbert Dömling (Deutschland) am Kontrabass erschafft einen Klangraum, der zugleich filigran und kraftvoll ist. Mit überraschenden Interpretationen von Jazzstandards und eigenen Kompositionen laden sie das Publikum zu einem intimen, harmonischen Hörerlebnis ein.

Wie zwei Stimmen im nächtlichen Gespräch verweben John Stowell und Norbert Dömling ihre Klänge zu einer Musik, die atmet, fließt und berührt – zart, überraschend und friedvoll.

Der in New York geborene, jetzt in Portland (Oregon) lebende Gitarrist John Stowell ist jedes Jahr auch in Europa unterwegs.  2022 fand ein durch den Veranstalter Eberhard Petri initiiertes Treffen mit dem Bassisten Norbert Dömling statt, welches gleich in Form eines Konzertes stattfand. Und das lief ohne Probe auf sehr individuelle Art prima. Und schon letztes Jahr haben sie als Duo bei Agora das Publikum begeistert.

Die einzige Absprache, außer der Auswahl der Stücke, war eine Bemerkung von John, der sagte, dass er nichts gegen Walking Bass Linien hat, aber er liebe es, rhythmisch und harmonisch, mit offener Auffassung zu spielen, eher wie ein gemeinsames Gespräch und nicht so sehr fixiert in einer Verteilung der Rollen in Begleiter und Solist. Dies kam der Spielauffassung von Norbert sehr entgegen, denn so liebt er es auch. Mit dieser Bemerkung von John könnte man schon auch kurz die Musik des Duos beschreiben. Des Weiteren könnte man sie bezeichnen als melodischen Jazz, fein nuanciert, mit federleichtem Rhythmus und harmonischen Überraschungen, in denen die verzweigten Melodien der Improvisationen fern von den ausgetretenen Pfaden dieses Genres entlang führen.

Der Blaue Bereich aka Bülent Ates Trio

„Der blaue Bereich“ spielt Modern Jazz mit folkloristischen Anklängen. Neben Eigenkompositionen gehören Stücke von europäischen und amerikanischen Jazzmusikern wie z.B. Louis Sclavis und Charles Mingus zum Repertoire.

Bülent Ates, der schon über 80 Mal die Sonne umrundet hat, ist eine lebende Legende der Frankfurter Musiklandschaft und weiterhin voller Energie. Der in Ankara geborene Schlagzeuger erlebte vor vielen Jahren Albert Mangelsdorff bei einem Auftritt in Istanbul und beschloss daraufhin, nach Deutschland zu kommen. Er tourte zuvor schon durch Europa und spielte bereits 1968 mit Don Cherry in Schweden bei den „Summer House Sessions“, die 2023 endlich auf CD dokumentiert wurden. In Frankfurt wurde er zu einem wichtigen Eckpfeiler der Szene und arbeitete u.a. mit Heinz Sauer, Christoph Lauer, Bob Degen, Harry Petersen und Alfred Harth zusammen. Mit Jürgen Wuchner verband ihn eine langjährige musikalische Partnerschaft in vielen Projekten.

Gitarrist Michael Bernschneider ist seit vielen Jahren in der Frankfurter Jazzszene aktiv und spielte u.a. mit Jürgen Wuchner, Natalya Karmazin und Thomas Langer. Er wird auch bei einigen Stücken die chromatische Mundharmonika zu Gehör bringen.

Chris Rücker ist ein stilistisch vielseitiger Kontra- und E-Bassist. Er spielt bei Nachttierhaus und der Karma Jazz Group, mit der er auch das Jazz Arbeitsstipendium der Stadt Frankfurt erhielt. Konzertiert hat er beim Deutschen Jazzfestival Frankfurt und in der Alten Oper.

Nelson Latif & Mariano González

Nelson Latif und Mariano González sind Vertreter der reichhaltigen Instrumentalmusik Brasiliens. Die aus São Paulo stammenden Musiker vereinen in ihrem Zusammenspiel jahrzehntelange internationale Konzert- und Forschungserfahrung mit tiefer künstlerischer und kultureller Hingabe. Gemeinsam erschaffen sie einen vielschichtigen musikalischen Dialog, der traditionelle brasilianische Klangwelten mit afrikanischen Einflüssen, improvisatorischer Freiheit und Experimentierfreude verbindet. Ihr Zusammenspiel zeichnet sich durch rhythmische Präsenz, virtuose Interaktion und eine besondere Sensibilität für kulturelle Vielfalt aus. Bei einigen Stücken wird die brasilianische Sängerin Nana Pastorello dabei sein.

Promenadenkonzerte: Jazzy James

Den ganzen Sommer lang kostenfreie Konzerte auf den schönsten Plätzen unserer Stadt – das sind die Darmstädter Promenadenkonzerte. Diese beliebte Veranstaltungsreihe beschert vielen Musikerinnen und Musikern, Gesangsgruppen, Bands und Einzelkünstlern Auftrittsmöglichkeiten in bester Lage: in den Stadtteilen bei den Menschen vor Ort verwandeln sich Lebensorte in kultige Freiluftbühnen. Ruhe, Kraft und Schönheit in einer hektischen Welt, hörbar in Pop- und Jazz-Stücken. Mit Gefühl und Hingabe finden Sängerin Hsin Yu, Christoph Kühnel und Gast-Bassist Udo Brenner das, was oft überhört wird.

Promenadenkonzerte: Just Friends

Den ganzen Sommer lang kostenfreie Konzerte auf den schönsten Plätzen unserer Stadt – das sind die Darmstädter Promenadenkonzerte. Diese beliebte Veranstaltungsreihe beschert vielen Musikerinnen und Musikern, Gesangsgruppen, Bands und Einzelkünstlern Auftrittsmöglichkeiten in bester Lage: in den Stadtteilen bei den Menschen vor Ort verwandeln sich Lebensorte in kultige Freiluftbühnen. Matthias Zahn (Piano) und Martin Staub (Saxophon) spielen klassische Jazz-Standards, sowie Latin-, Rock und Funk-Titel. Unterhaltsam und vielseitig.

Support Konzert: 4onJazz

4onJazz ist ein Jazz-Quartett aus dem Raum Darmstadt. Spielfreude, Musikalität und Impulsivität stehen im Vordergrund und sollen die interpretatorische Vielseitigkeit des  Jazz neu vermitteln. Basierend auf diversen Jazz-Klassikern werden neue Linien  gezeichnet und Spielräume ausgelotet. Um die Saxophonistin Anke Schimpf gesellen sich  Udo Brenner am Kontrabass, Christoph Kühnel als erfahrener Mann an den Tasten und dem großartigen Schlagzeuger Giovanni Gulino.

Anke Schimpf ist seit vielen Jahren in der Darmstädter Musikszene in unterschiedlichsten Formationen aktiv. Als „Sister City Delegate“ war sie stellvertretend für die Stadt Darmstadt in San Antonio Texas und in Graz für dortige Konzerte eingeladen. Lange Zeit war sie mit „Black & White Coop“, „Phunk m.o.b.“ und den „Besidos“ auf Konzert-tour. Mehrere Jahre leitete sie die Band des Jazz Fördervereins „Outline“. Mit „The Art of Jazztainment“ und „Saxsofort“ spielt sie im großen Umkreis bei Veranstaltungen aller Art.

Udo Brenner ist ein fester Bestandteil der Darmstädter Musikszene. Langjährige Konzerttätigkeit in unterschied-lichsten musikalischen Formationen. Unter anderem Bassist der Darmstädter Bigband, bei Stefanie Wagners „Quinsch“, Theater und CD-Produktionen. Seine Erfahrung und Musikalität machen ihn zu einem Juwel in jeder For-mation.

Christoph Kühnel spielt seit seinem achten Lebensjahr Klavier. Verschiedene Formationen führten ihn durch diverse Stilrichtungen. Unter anderem spielte er bei dem Musical „Tommy“ in Offenbach, im Tigerpalast, im Varieté Pegasus, bei zwei „Tatorts“, mit Konrad Beikircher, in diversen Darmstädter Staatstheaterproduktionen und eigenen Bands. Seit vielen Jahren aktiv in der Darmstädter Musikszene, insbesondere im Bereich Jazz.

Giovanni Gulino ist eine Legende im Frankfurter Raum: Seit vielen Jahren ist er einer der routiniertesten und vielseitigsten Schlagzeuger, der sich in allen Stilrichtungen zu Hause fühlt und mit Leichtigkeit, Technik, Geschmack und Gefühl alles anzubieten hat, was ein Jazzquartett in der Rhythmusgruppe benötigt.